Was ist zwischen den Bandscheiben?
Die Bandscheiben sorgen für die Beweglichkeit der Wirbelsäule und wirken wie Puffer zwischen den Wirbeln. Eine Bandscheibe besteht aus einem elastischen Ring aus festem, faserigem Bindegewebe (Faserring) und einem weichen Kern aus gelartiger Flüssigkeit (Gallertkern).
Wo treten am häufigsten Bandscheibenvorfälle auf?
Durchbricht der Gallertkern den Faserring, kommt es zum Bandscheibenvorfall (Prolaps / Discusprolaps). Am häufigsten (zirka 90 Prozent der Fälle) tritt ein Bandscheibenvorfall im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS) auf (lumbaler Bandscheibenvorfall, Bandscheibenvorfall der LWS).
Wie viel Prozent haben Bandscheibenvorfall?
Das Iliosakralsyndrom kann aber meist ohne Operation behandelt werden. Nur 3 bis 5 Prozent aller Rückenschmerzen sind tatsächlich auf einen Bandscheibenvorfall zurückzuführen. Somit ist der Bandscheibenvorfall oftmals nicht die Ursache für die Rückenschmerzen und könnte eine Fehldiagnose sein.
Wo befinden sich die Bandscheiben?
Die Bandscheibe oder Zwischenwirbelscheibe (lateinisch Discus intervertebralis) ist eine flexible, faserknorplige Bildung, die jeweils die Wirbelkörper zweier benachbarter Wirbel im Bereich zwischen zweitem Halswirbel und Kreuzbein verbindet.
Wie kommt es zur Bandscheibenvorfall?
Die Ursachen für einen Bandscheibenvorfall können also verschiedenartig sein. Sie können durch Vorschädigungen – auch genetischer Art -, starken und einseitigen Belastungen sowie durch einen Bewegungsmangel und Fehlhaltungen, wie beispielsweise durch Übergewicht, entstehen.
Was ist die Funktion der Bandscheiben?
Funktion und Aufgaben der Bandscheiben lassen sich am besten veranschaulichen, wenn man sich die Druckverhältnisse in der Wirbelsäule vor Augen führt. Sie trägt das Gewicht des Oberkörpers, d. h. die Bandscheiben sind einem vertikalen Druck ausgesetzt, den sie gleichmäßig auf die Deckplatten der benachbarten Wirbelkörper verteilen.
Was sind die Bandscheiben der menschlichen Wirbelsäule?
Die Bandscheiben sind damit faserknorplige, flexible Verbindungen zwischen den einzelnen Wirbelelementen. Die menschliche Wirbelsäule enthält 23 Bandscheiben. Sie liegen zwischen den Wirbelkörpern und tragen zur Beweglichkeit und Stoßelastizität bei. Die Bandscheiben nehmen etwa 25% der Gesamtlänge der Wirbelsäule ein.
Wie hoch sind Bandscheiben in der Halswirbelsäule?
Die Bandscheiben sind beim Menschen in der Halswirbelsäule im Mittel etwa 3 mm, in der Brustwirbelsäule etwa 5 mm und in der Lendenwirbelsäule etwa 7 mm hoch. Sie sind keilförmig, entsprechend der Krümmung der menschlichen Wirbelsäule sind sie im Bereich der Hals- und Lendenlordose vorn, im Bereich der Brustkyphose hinten dicker.
Was ergibt sich aus der Anzahl der Bandscheiben?
Die Anzahl der Bandscheiben ergibt sich aus der Anzahl der einzeln stehenden Wirbel einerseits, andererseits durch die Verwachsung des Kreuzbeins, Os sacrum, das keine Bandscheiben aufweist, und dadurch, dass sich zwischen Atlas und Axis (den ersten beiden Halswirbeln) keine Zwischenwirbelscheibe befindet.