Was kann ein Staatssekretär?
Er unterstützt den Minister oder Regierungschef bei der Erfüllung seiner Regierungsaufgaben und vertritt ihn nach außen, z. B. im Plenum, Ausschüssen und Fraktionen des Parlaments sowie bei öffentlichen Terminen, nicht aber innerbehördlich in seiner Funktion als Behördenleiter.
Wie werden Staatssekretäre ernannt?
Sie werden vom Bundespräsidenten ernannt. Der Bundeskanzler schlägt diesem die Ernennung im Einvernehmen mit dem Bundesminister vor, dem der Parlamentarische Staatssekretär beigegeben werden soll (§ 2 ParlStG).
Wer hat das Amt eines Staatssekretärs?
Der Direktor des Bundesrates hat das Amt eines Staatssekretärs. Im Bundeskanzleramt ist der Beauftragte für die Nachrichtendienste des Bundes ein Staatssekretär. Der Regierungssprecher, der an der Spitze des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung steht, ist ebenso Staatssekretär.
Wer ist Staatssekretär im Bundeskanzleramt?
Im Bundeskanzleramt ist der Beauftragte für die Nachrichtendienste des Bundes ein Staatssekretär. Der Regierungssprecher, der an der Spitze des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung steht, ist ebenso Staatssekretär. Das Grundgehalt der Besoldungsgruppe B 11 für Staatssekretäre im Bund beläuft sich seit dem 1.
Wie viele Staatssekretäre gab es in Österreich?
Die Anzahl der Staatssekretäre ist nicht festgelegt. Zur Zeit der Provisorischen Regierungen (1918 bis 1920; 1945) hießen in Österreich die Minister (Leiter eines Geschäftsbereiches der Regierung) Staatssekretäre, die heutigen Staatssekretäre Unterstaatssekretäre .
Wie gab es die Funktion von Staatssekretären in der DDR?
In der 1949 gegründeten Deutschen Demokratischen Republik (DDR), die bis 1990 bestand, gab es die Funktion von Staatssekretären zunächst ebenfalls im Sinne der Weimarer Tradition, wenn auch nicht im Sinne des (in der DDR abgeschafften) Beamtentums, so doch als ranghöchste Angestellte eines Ministeriums und Stellvertreter des vorgesetzten Ministers.