Was macht eine Wasserfledermaus?
Wasserfledermäuse beobachten Über stehenden Gewässern jagen sie am liebsten. Ihre Beute ist ähnlich wie die der Wasserfledermaus: Sie macht Jagd auf Mücken und Köcherfliegen, die knapp über der Wasseroberfläche fliegen.
Wo wohnt die Wasserfledermaus?
Die Wasserfledermaus ist in großen Teilen Europas und Asiens verbreitet. In den seenreichen Regionen Deutschlands ist sie teilweise mit hohen Populationsdichten vertreten. Typische Merkmale der Wasserfledermaus sind die helle (silbergraue) Unterseite und die relativ großen Füße.
Was ist das Besondere an der Wasserfledermaus?
Besonderheiten. Die Wasserfledermaus zeigt eine besondere Jagdstrategie: Sie fliegt in engen Runden in 30 bis 50 cm Höhe über der Wasseroberfläche und jagt hier Köcherfliegen, Eintagsfliegen oder Schnaken. Entdeckt sie eine Beute auf dem Wasser, so fischt sie diese mit den Füßen auf.
Wo schlafen wasserfledermäuse?
Zum Schlafen ziehen sie sich in Höhlen, Felsspalten, Baumhöhlen oder in von Menschen gemachten Unterschlüpfe, wie Dachböden, Mauernischen oder Bergstollen zurück. Dabei leben manche Arten in Gruppen zusammen, andere Arten sind wiederum Einzelgänger.
Kann eine Fledermaus schwimmen?
Neben dem Fliegen können sich Fledermäuse auch auf dem Boden fortbewegen. Einige Arten können außerdem ihre Flughäute zum Schwimmen benutzen und sogar von der Wasseroberfläche zum Flug starten.
Wie groß ist eine wasserfledermaus?
Kleine Art (Unterarmlänge 33,1 bis 42 mm) mit ungewöhnlich kurzen Ohren. Der ebenfalls kurze Tragus ist abgerundet und leicht nach vorn gebogen. Die borstig behaarten Füße sind verhältnismäßig groß und etwas halb so lang wie der Unterschenkel.
Wie Schwimmen Fledermäuse?
Doch ab und zu kommt es vor, dass sie ins Wasser fallen, was jedoch selten vorkommt. Geraten die Fledertiere trotzdem einmal ins Wasser, dann sinken sie nicht gleich ab, sondern schwimmen. Dabei bewegen sie ihre Flügel gleichzeitig, ähnlich wie wir die Arme beim «Delphinschwimmen» bewegen.