Was macht man wenn man die Lehre abbricht?
Innerhalb der Probezeit kannst du deine Ausbildung – aus rechtlicher Sicht – jederzeit abbrechen, ohne Gründe dafür nennen zu müssen. In diesem Zeitraum kannst du auch fristlos kündigen. Nach der Probezeit musst du in jedem Fall die Kündigungsfrist von vier Wochen einhalten.
Wie bricht man eine schulische Ausbildung ab?
Innerhalb deiner Probezeit, kannst du die Ausbildung fristlos abbrechen und kündigen, ohne das begründen zu müssen. Allerdings musst du die Kündigung deinem Arbeitgeber schriftlich geben, am besten in Form eines Briefes.
Was macht man wenn man die Ausbildung abbrechen will?
Was passiert nach der Kündigung? Bis das Ausbildungsverhältnis kündigungsgemäß endet, erhält der Azubi seine anteilige Ausbildungsvergütung. Möglichen Resturlaub kann er entweder nehmen oder ausgezahlt bekommen; Überstunden werden ihm durch Freizeit- oder Lohnausgleich erstattet.
Wie viele brechen die Ausbildung ab?
Der im Mai erschienene Berufsbildungsbericht 2021, der auf Daten des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) beruht, hat – neben den dramatischen Folgen der Coronakrise – erneut negative Entwicklungen bei den Ausbildungsabbrüchen gezeigt: Mehr als jeder vierte Auszubildende bricht seine Lehre vorzeitig ab.
Kann man eine Ausbildung von vorne anfangen?
Du solltest dich erneut bei deiner Schule melden und fragen, wann du die Ausbildung wieder aufnehmen kannst. Vielleicht ist es auch möglich, dass du nicht ganz von vorne anfangen musst, sondern im zweiten Semester einsteigen kannst. Das musst du aber mit der Schule klären und evtl. auch deine Zeugnisse etc.
Wie kann ich meine Ausbildung abbrechen?
Nach der Probezeit kannst du gemäß § 22 Abs. 2 Nr. 2 BBiG mit einer Kündigungsfrist von vier Wochen dein Ausbildungsverhältnis beenden. Deine Kündigung muss schriftlich und unter Angaben von wichtigen Gründen erfolgen.