FAQ

Was macht Thiamazol?

Was macht Thiamazol?

Thiamazol gehört zur Wirkstoffgruppe der Thyreostatika und führt als sogenannter Iodisationshemmer zu einer Blockade der Biosynthese von Schilddrüsenhormonen. Der Wirkstoff wird vor allem bei der konservativen Therapie der Hyperthyreose angewendet.

Was ist eine Thyreotoxische Krise?

Die thyreotoxische Krise ist eine akute und lebensbedrohliche Stoffwechselentgleisung, die meist auf dem Boden einer vorbestehenden Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion) entsteht.

Welche thyreostatika gibt es?

Zwei verschiedene Wirkstoffgruppen gehören zu den Thyreostatika:

  • Perchlorate: Sie hemmen den Natrium-Jodid-Symporter im Schilddrüsengewebe und verhindern so, dass das Organ Jodid aufnehmen kann.
  • Thionamide: Sie bremsen die Produktivität der Schilddrüse, indem sie den Einbau von Jod in die Hormone blockieren.

Was ist Carbimazol?

Der Wirkstoff wird bei einer Überfunktion der Schilddrüse eingesetzt. Ein wichtiger Bestandteil der Schilddrüsenhormone, die bei einer Überfunktion in zu großem Ausmaß gebildet werden, ist das Iod. Der Wirkstoff hemmt die Umwandlung von in der Schilddrüse vorhandenem Iodid in seine wirksame Form, dem Iod.

Wann nimmt man Thiamazol?

Zur Vorbereitung auf eine chirurgische Behandlung der Schilddrüsenüberfunktion kann Thiamazol 5 mg Henning (in den letzten 10 Tagen vor der Operation eventuell unter zusätzlicher Gabe von Iodpräparaten und bei längerer Zeitspanne bis zur Operation auch Schilddrüsenhormon) bis zum Operationstermin eingenommen werden.

Wann Thiamazol reduzieren?

Zunächst sollte eine medikamentöse Morbus Basedow Therapie mit Schilddrüsenblockern (Thiamazol, Carbimazol, Propythiouracil) durchgeführt werden.

Wie entsteht eine Thyreotoxische Krise?

Häufige Auslöser für die thyreotoxische Krise sind eine erhöhte Jodzufuhr oder ein jodhaltiges Röntgenkontrastmittel. Die Erkrankung tritt dabei etwa eine Woche bis einen Monat nach der Aufnahme auf. Das eigenmächtige Absetzen von Thyreostatika kann ebenfalls zur thyreotoxischen Krise führen.

Welche Medikamente gibt es bei Schilddrüsenüberfunktion?

Die wichtigsten Medikamente zur Behandlung einer Schilddrüsenüberfunktion sind die sogenannten Thyreostatika. Sie hemmen die Bildung von Schilddrüsenhormonen. In der Regel werden die Wirkstoffe Thiamazol und Carbimazol eingesetzt. Wenn diese Mittel nicht vertragen werden, wird manchmal auch Propylthiouracil angewendet.

Was sind Thyreostatische Medikamente?

Thyreostatika hemmen entweder die Bildung von Schilddrüsenhormonen oder deren Freisetzung. Sie werden so lange eingenommen, bis sich die Schilddrüsenwerte im Blut wieder normalisiert haben bzw. bis der Patient operiert werden kann.

Wann wird Carbimazol eingenommen?

So wird Carbimazol angewendet Hohe Dosierungen zur Initialbehandlung werden meist über den Tag verteilt eingenommen, niedrig dosierte Erhaltungsdosen morgens nach dem Frühstück unzerkaut mit einem Glas Wasser.

Wie lange muss man Carbimazol einnehmen?

Die Dauer der Behandlung mit Thyreostatika beträgt meist 1 Jahr. Im Einzelfall kann eine Behandlung aber auch über einen kürzeren oder längeren Zeitraum durchgeführt werden. Längere Behandlungszeiten als 2 Jahre sind nicht sinnvoll. Kürzere Behandlungszeiten als 6 Monate führten zu häufigen Krankheitsrückfällen.

Kategorie: FAQ

Beginne damit, deinen Suchbegriff oben einzugeben und drücke Enter für die Suche. Drücke ESC, um abzubrechen.

Zurück nach oben