Was passiert wenn man die Blase nicht entleert?
Verschiedene Störungen und eine Grunderkrankung können dazu führen, dass sich die Harnblase unzureichend oder gar nicht mehr entleert. Es kommt zum Harnverhalt oder aber zum Verbleiben eines größeren Urinrests in der Blase. Mögliche Folgen sind chronische Harnwegsinfekte und sogar Nierenschäden.
Warum bildet sich Restharn?
Das Wachstum der Prostata führt zu einer Einengung der Harnröhre. Die Ausscheidung von Urin wird dadurch erschwert, der Harnstrahl ist abgeschwächt und unterbrochen. Im fortgeschrittenen Stadium bildet sich Restharn.
Was passiert wenn man kein Wasser lassen kann?
Wenn Sie plötzlich trotz Harndrangs kein Wasser mehr lassen können (akuter Harnverhalt), sollten Sie umgehend einen Notarzt rufen! Sonst drohen ein Blasenriss und Spätschäden an der Niere. Die meisten Betroffenen suchen aufgrund der starken Schmerzen ohnehin einen Arzt auf.
Wie viel Restharn in der Blase ist normal?
Normalerweise besteht kein Restharn, signifikant pathologische Werte bei Erwachsenen sind über 100 ml Restharn, bei Kindern ist ein Restharn über 10 % der Harnblasenkapazität pathologisch (Riedmiller u.a., 2001).
Wie viel Restharn ist noch normal?
Wie viel hält die Blase aus?
In Abhängigkeit von äußeren und inneren Reizen kann es auch schon bei deutlich geringerer Füllung zu Harndrang oder auch zu unwillkürlicher Entleerung kommen. Das maximale Fassungsvermögen der Harnblase (Blasenkapazität) beträgt beim erwachsenen Menschen je nach Körpergröße zwischen 900 und 1500 ml.
Was passiert wenn die Blase platzt?
Er erschlafft und hat nicht mehr genug Kraft, um die Flüssigkeit in die Harnröhre zu drücken. Doch selbst im Fall eines solchen Harnverhalts ist ein Blasenriss eher unwahrscheinlich, weil die Patienten unter stärksten Schmerzen ins Krankenhaus kommen, wo der Urin mit Hilfe eines Katheters abgelassen werden kann.
Wie gefährlich ist Harnstau?
Ein Harnstau ist unbedingt abklärungs- und meistens auch therapiebedürftig. Unbehandelt können Nierenversagen sowie Infektionen bis hin zu lebensbedrohlichen Blutvergiftungen drohen.