Was regelt die Wasserrahmenrichtlinie?
Mit Einführung der Wasserrahmenrichtlinie wurde europaweit angestrebt, alle vorhanden Flüsse, Seen, Grundwasser und Küstengewässer bis 2015 in einen qualitativ „guten Zustand“ zu überführen. Diese Einheiten bilden die nationalen Planungsräume in denen die WRRL umgesetzt wird.
Wie heißt die in der EU Wasserrahmenrichtlinie geforderte Qualität des Gewässers?
Ziele. „Alle Mitgliedstaaten der EU sind verpflichtet, bis 2015 und in Ausnahmefällen bis 2027 alle Gewässer in einen „guten ökologischen“ und „guten chemischen Zustand“ zu bringen. Ziele der EU-WRRL sind: Beim Grundwasser die Gewährleistung eines „guten qualitativen und mengenmäßigen Zustands“.
Wer setzt die WRRL um?
Die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) ist ein Gesetzeswerk der EU mit klarem und deutlichem Auftrag: Alle unsere Gewässer – vom Grundwasser über die Flüsse und Seen bis hin zu den Küstengewässern – müssen einen „guten Zustand“ erreichen. Die Bundesregierung versucht jedoch, die Umsetzung zu verschleppen.
Welche Gewässergüteklassen gibt es?
Gewässergüteklasse
- Güteklasse I (dunkelblau): unbelastet bis sehr gering belastet.
- Güteklasse I-II (hellblau): gering belastet.
- Güteklasse II (dunkelgrün): mäßig belastet.
- Güteklasse II-III (gelbgrün): kritisch belastet.
- Güteklasse III (gelb): stark verschmutzt.
- Güteklasse III-IV (orange): sehr stark verschmutzt.
Was ist ein Bewirtschaftungsplan?
Der Bewirtschaftungsplan ist das zentrale Element zur Umsetzung der EG-WRRL. Er enthält die fortgeschriebene Bestandsaufnahme, behördenverbindliche Maßnahmenprogramme und eine Liste der Bewirtschaftungsziele, ggf.
Wie setzen sich die Gewässergüteklassen zusammen?
Der Belastungszustand von Fließgewässern wird dabei in vier Klassen geteilt. Die vier Gewässergütestufen des Saprobiensystems werden durch drei Zwischenstufen ergänzt, so dass eine biologische Klassifikation eines Fließgewässers in sieben Stufen möglich ist.