Was sagen erhöhte Tumormarker aus?
Tumormarker sind Substanzen im Blut, die bei Tumorerkrankungen in erhöhter Konzentration auftreten können. Sie werden zum Beispiel von den Krebszellen selbst oder vom Körper als Reaktion auf den Krebs gebildet. Sie eignen sich dazu, den Verlauf und den Erfolg einer Krebstherapie zu beurteilen.
Welche Krebsmarker gibt es?
Dabei gibt es für die unterschiedlichen Krebserkrankungen auch unterschiedliche Tumormarker:
- Brustkrebs (Mammakarzinom): CA 15-3, CEA, CA 125.
- Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom): CA 125, beta-HCG, AFP.
- Lungenkrebs (Lungenkarzinom): NSE, CYFRA 21-1, SCC.
- Magenkrebs (Magenkarzinom): CEA, CA 72-4, CA 19-9.
Wie aussagekräftig sind Tumormarker im Blut?
Deshalb lässt der alleinige Nachweis eines Markers im Blut auch keinen eindeutigen Rückschluss auf das Vorliegen eines bösartigen Tumors zu. Zur Frühdiagnose von Krebserkrankungen, etwa im Rahmen von Reihenuntersuchungen gesunder, beschwerdefreier Personen sind Tumormarker deshalb nicht geeignet.
Was ist ein CEA-Spiegel?
CEA ist ein sogenannter Tumormarker. Das bedeutet, dass bei bestimmten Krebserkrankungen erhöhte CEA-Spiegel im Blut gemessen werden – vor allem bei Dickdarmkrebs und Mastdarmkrebs. Allerdings können auch andere Erkrankungen den Messwert ansteigen lassen. Lesen Sie hier, was CEA genau ist, wie der Arzt es bestimmt und welche Erkrankungen erhöhte…
Was ist die Abkürzung CEA für?
Die Abkürzung CEA steht für carcinoembryonales Antigen. Es handelt sich um ein Glykoprotein (Eiweiß-Zucker-Verbindung) auf der Zelloberfläche von Schleimhäuten. Physiologisch, also ohne Krankheitswert, kommt es im Magen-Darm-Trakt des Fetus vor.
Was ist der CEA-Wert im Blutserum?
CEA-Wert: Tabelle mit Normwerten CEA-Normwert im Blutserum Nichtraucher bis 4,6 ng/ml Raucher in 25 % der Fälle: 3,5 – 10,0 ng/ml in 1 hochgradiger Verdacht auf Krebs > 20,0 ng/ml