FAQ

Was sind die Folgen der Rohstoffnutzung?

Was sind die Folgen der Rohstoffnutzung?

Rohstoffnutzung und ihre Folgen. Weltweit werden Jahr für Jahr mehr abiotische Rohstoffe aus der Natur entnommen. Sie werden zu Rohmaterial aufbereitet und verarbeitet, um den stetig steigenden Bedarf der Weltwirtschaft zu stillen.

Wie geht es mit der Entnahme der Rohstoffe?

Sie beginnt mit der Entnahme der Rohstoffe, geht weiter mit deren Aufbereitung zu Rohmaterialien und deren Veredelung und Verarbeitung zu Produkten. Schließlich folgen die Phasen der Produktnutzung und Entsorgung, bei der die im Abfall enthaltenen Rohstoffe möglichst zurückgewonnen und Stoffkreisläufe geschlossen werden.

Wie abhängig sind Staaten von Rohstoffen?

Schaubild So abhängig sind Staaten von Rohstoffen. Für ein Industrieland hat Australien mit fast 5 Prozent noch einen vergleichsweise hohen Anteil der Rohstofferlöse am BIP. In Kanada oder den USA sind die Anteile deutlich kleiner und liegen bei 0,9 bzw. 0,3 Prozent. Die Wirtschaftskarte erscheint jeden Monat in Capital.

Wie kann ich die Umweltwirkungen der Rohstoffgewinnung zuordnen?

Die Umweltwirkungen der Rohstoffgewinnung, der Veredelung sowie der Rohstoffrückgewinnung lassen sich mit geeigneten Methoden den Rohstoffen zuordnen (Stichwort: „ökologische Rucksäcke“). Dies ist bei Produktherstellung und -nutzung nicht der Fall.

Welche Rohstoffe gehören zu den organischen Ressourcen?

Das ist zum Beispiel bei Holz, Leder, Erdöl, Erdgas und Kohle der Fall. Auch Agrarprodukte wie Getreide, Baumwolle und Fleisch gehören zu den organischen Ressourcen. Anorganisch sind Rohstoffe, die aus unbelebtem Material, wie zum Beispiel Mineralen, Metallen, Wasser und Gasen bestehen.

Wie verändert sich der Bedarf an mineralischen Rohstoffen?

Mit dem technologischen Wandel ändert sich auch der Ressourcenbedarf und damit die Nachfrage nach mineralischen Rohstoffen: Wo Elektromobilität, Leichtbau oder Erneuerbare Energien zum Einsatz kommen, wächst der Bedarf an Basis- und sogenannten Hochtechnologiemetallen. Aus geologischer Sicht sind genügend mineralische Rohstoffe vorhanden.

Welche Bundesregierung setzt sich für den Bezug von Rohstoffen ein?

Die Bundesregierung setzt sich für einen verantwortungsvollen Bezug von Rohstoffen und für die Sicherung von Transparenz in der Rohstofflieferkette ein. Sie erwartet, dass die Unternehmen auch beim Bezug von Rohstoffen ihren Sorgfaltspflichten nachkommen. Diese Erwartung ist im Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) verankert.

Was sind Rohstoffe in der Betriebswirtschaft?

Rohstoffe werden in der Betriebswirtschaftslehre als Materialien bezeichnet, die ein direkter Bestandteil der hergestellten Waren sind. Gleiches gilt für die Erbringung von Dienstleistungen, bei der Rohstoffe benötigt werden. Mit der Rohstoffintensität existiert eine eigene Kennzahl für den Werkstoff.

Was sind die Umweltfolgen beim Rohstoffabbau?

Umweltfolgen vor, während und nach dem Rohstoffabbau. Der Mensch greift beim Abbau von Rohstoffen vielfältig in Natur und Umwelt ein. Bedeutsam sind vor allem Eingriffe in den Wasserhaushalt sowie in den Naturhaushalt und deren Auswirkungen auf konkurrierende Nutzungen durch den Menschen und die biologische Vielfalt.

Wie groß sind die Flächen für den Abbau von Rohstoffen?

Durch den Abbau von Rohstoffen kamen 2017 pro Tag etwa 7,5 Hektar (ha) Fläche „unter den Bagger“, davon 4,2 ha für Baumineralien, 2,1 ha für Braunkohle, 1 ha für Torf und 0,3 ha für Industriemineralien.

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