FAQ

Was sind die Gewerkschaften?

Was sind die Gewerkschaften?

Die Gewerkschaften als „Arbeiterorganisationen“ zu bezeichnen, wäre absurd. Sie sind Organe der Unternehmen mit der besonderen Aufgabe, die Arbeiter zu disziplinieren, für den reibungslosen Ablauf der Produktion zu sorgen und die Ausbeutung zu steigern.

Wie geht die Geschichte der Gewerkschaften in Deutschland zurück?

Die Geschichte der Gewerkschaften in Deutschland geht zurück bis auf die Arbeiterbewegung. Sie haben sich von Anfang an als Interessenvertretung der Arbeiterschaft gesehen, sorgen mit ihren Lohnforderungen nach eigenen Angaben aber auch dafür, dass die Kaufkraft der breiten Masse erhalten bleibt, was das Wirtschaftswachstum fördert.

Was sind die Anliegen der Gewerkschaften in Deutschland?

Ihre hauptsächlichen Anliegen sind bessere Löhne – die sie durch Tarifverträge festlegen -, bessere Arbeitsbedingungen und mehr Mitbestimmung für die Arbeitnehmer in allen Belangen ihrer Arbeit. Die Geschichte der Gewerkschaften in Deutschland geht zurück bis auf die Arbeiterbewegung.

Welche Arbeitgeber stehen der Gewerkschaft gegenüber?

Arbeitgeber stehen der Gewerkschaft grundsätzlich eher kritisch gegenüber, da sie für gänzlich andere Ziele kämpfen. Um ihre eigenen Interessen besser zu bündeln, gibt es auch hier Zusammenschlüsse, die sich wiederum in Dachorganisationen zusammenfinden. Am bekanntesten ist die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeber (BDA).

Gewerkschaften. Gewerkschaften entstanden im 19. Jahrhundert im Verlauf der Industrialisierung. Ziel der Vereinigungen von Arbeitnehmern war und ist eine Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Lebensbedingungen ihrer Mitglieder.

Wie ist die Geschichte der Entstehung von Gewerkschaften verknüpft?

Die Geschichte der Entstehung von Gewerkschaften ist eng mit der Industrialisierung bzw. der Arbeiterbewegung verknüpft. Mit dem zunehmenden Einsatz von Maschinen bei der Herstellung von Gütern und Dienstleistungen veränderte sich auch die Lage der Arbeiter drastisch – und zwar nicht zu ihrem Vorteil.

Welche Machtposition haben die Gewerkschaften?

Sie müssen also eine Koalitionsstärke haben, die es ihnen ermöglicht, mit Macht ihre Vorstellungen durchdrücken zu können. Diese Machtposition ist abhängig von der Mitgliederzahl der Gewerkschaften. Mit steigender Mitgliederzahl sind sie fähig zum Ausüben von Druck auf den Arbeitgeber.

Wie kam es zu einer sprunghaften Entwicklung der Gewerkschaften?

In dieser Zeit kam es zu einer sprunghaften Entwicklung der Gewerkschaften in drei Richtungen: Freie Gewerkschaften: 1919 wurden der Allgemeine Deutsche Gewerkschaftsbund (ADGB) und der Allgemeine Freie Angestelltenbund (AfA-Bund) gegründet.

„Die Gewerkschaften waren und sind die einzige mächtige und effektive Stimme, die die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer je hatten.“ Dieser Satz stammt von US-Rockstar Bruce Springsteen. Auch wenn er die Vereinigten Staaten im Sinn hatte, so gelten seine Worte auch für die Beschäftigten in Deutschland und den Rest der Welt.

Wie lässt sich der Erfolg der Gewerkschaftsarbeit darstellen?

Der Erfolg der Gewerkschaftsarbeit lässt sich sehr anschaulich in Infografiken darstellen. Von der Entwicklung der wöchentlichen Arbeitszeit und der Löhne bis hin zu den gewerkschaftlichen Mitgliederzahlen oder Anzahl von Gewerkschaftszeitungen in den 1920er Jahren – hier haben wir die Geschichte des DGB und seiner Vorgänger mit Daten aufbereitet.

Was sind die gewerkschaftlichen Erfolge der Vergangenheit?

Die gewerkschaftlichen Erfolge der Vergangenheit sind Ansporn für die Zukunft. Digitalisierung, Globalisierung, der Klimawandel oder die Herausforderungen einer alternden Gesellschaft fordern die Gewerkschaften als starke politische Kraft in den Betrieben und in der Politik.

Was sind die Gewerkschaften betroffen?

Davon waren und sind die Gewerkschaften in zweifacher Weise betroffen: Zum einen verändern sich immer wieder aufs Neue ihre Handlungsbedingungen, zum anderen müssen sie organisatorische und politische Antworten finden, um die Veränderungen im Interesse der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu gestalten. Knud Andresen, Ursula Bitzegeio u.

Wie entwickeln sich die Gewerkschaften in der Schwerindustrie?

Zwar entwickeln sich auch dort neue Gewerkschaften, etwa die der Bergarbeiter, Hüttenarbeiter, Metallarbeiter und Manufakturarbeiter, doch vorherrschend bleiben zunächst die handwerklich geprägten Berufsverbände. In den sich herausbildenden Zentren der Schwerindustrie sind die Gewerkschaften zu diesem Zeitpunkt noch schwach vertreten.

Welche Gesetze gibt es für die Entwicklung von Gewerkschaften?

Quasi im Voraus werden bestehende Gesetze „lockerer“ ausgelegt und angewandt. Für die Entwicklung von Gewerkschaften von entscheidender Bedeutung ist die Aufhebung des Koalitionsverbots, das – zunächst in Sachsen (1861) und Weimar (1863), dann schließlich für den Norddeutschen Bund (1869) – verfügt wird.

Wie entwickelte sich die Wirtschaft im 19. Jahrhundert?

Von Alfried Schmitz. Die Entwicklung der Wirtschaft verlief im Europa des 19. Jahrhunderts rasant. Im Zuge der Industrialisierung entstand eine Klassengesellschaft, in der die Unterschiede zwischen Arm und Reich immer größer wurden. Vor diesem Hintergrund begann die Arbeiterbewegung.

Wie entwickelte sich die deutsche Arbeiterbewegung im 19. Jahrhundert?

Deutsche Arbeiterbewegung im 19. Jahrhundert Die Wirtschaft entwickelte sich im Europa des 19. Jahrhunderts rasant, die Unterschiede zwischen Arm und Reich wuchsen. Vor diesem Hintergrund entstand die Arbeiterbewegung. Visionäre wie Karl Marx oder Friedrich Engels setzten sich für eine Sozialisierung der Arbeitswelt ein.

Was sind die Anfänge der deutschen Gewerkschaftsbewegung?

Die Anfänge der deutschen Gewerkschaftsbewegung 1862/63 bis 1869/70, 2 Bde., Stuttgart 1977 Husung, Hans Gerhard, Protest und Repression im Vormärz. Norddeutschland zwischen Restauration und Revolution, Göttingen 1983 Kocka, Jürgen (unter Mitarbeit von Jürgen Schmidt), Arbeiterleben und Arbeiterkultur.

Was sind die Gewerkschaften des Deutschen Gewerkschaftsbundes?

Das sind die Gewerkschaften des Deutschen Gewerkschaftsbundes (ver.di, IG Metall, Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie etc.), der Deutsche Beamtenbund, der Christliche Gewerkschaftsbund Deutschlands, der Marburger Bund, der Deutsche Bankangestelltenverband und der Deutsche Journalistenverband. (Ni)

Ist die Gewerkschaft überbetrieblich?

Die Gewerkschaft muss überbetrieblich sein. Das bedeutet: Ihr Wirkungskreis darf sich nicht auf ein Unternehmen beschränken. Ausnahmen bilden die „Hausgewerkschaften“ der Post (Deutsche Postgewerkschaft) und der Deutschen Bundesbahn AG (TRANSNET – Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands). Sie sind als Gewerkschaften allgemein anerkannt.

Was sind Aufgaben und Funktionen von Gewerkschaften?

Aufgaben und Funktionen von Gewerkschaften. Gewerkschaften sind Arbeitnehmervereinigungen auf freiwilliger Basis. Sie agieren partei- und staatsunabhängig und verfolgen ein großes Ziel: Sie vertreten die Interessen von Angestellten, Arbeitern und Beamten.

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