FAQ

Was sind Fallpauschalen einfach erklaert?

Was sind Fallpauschalen einfach erklärt?

Die Fallpauschale ist eine Form der Vergütung von Leistungen im Gesundheitssystem. Ziel des Verfahrens ist es, die Kosten im Gesundheitswesen insgesamt zu begrenzen.

Was ist eine unbewertete DRG?

Zusatzentgelte, bei denen die Bestimmung der Höhe einer Vergütung nicht möglich war (z. B. aufgrund unzureichender Datengrundlage), nennt man krankenhausindividuell zu vereinbaren oder auch unbewertet/unbepreist.

Was beinhaltet eine Fallpauschale?

Mit der Fallpauschale wird eine genau definierte Erkrankung und deren Behandlung in einer bestimmten Bandbreite der Verweildauer vergütet. Innerhalb dieser Bandbreite wird die gleiche Pauschale unabhängig von der tatsächlichen Verweildauer der Patientin bzw . des Patienten gezahlt.

Wie funktioniert die Fallpauschale?

Mit der Fallpauschale wird die Vergütung einer definierten Erkrankung und deren Behandlung (ohne die anfallenden Pflegepersonalkosten am Bett) in einer bestimmten Bandbreite der Verweildauer kalkuliert. Innerhalb dieser Bandbreite wird die gleiche Pauschale unabhängig von der tatsächlichen Verweildauer gezahlt.

Wie funktioniert die Abrechnung im Krankenhaus?

Die Vergütung nach dem DRG- Systems erfolgt anhand definierter Fallgruppen (DRGs = diagnosis related groups), deren Behandlungsaufwand und die damit verbundenen Kosten vergleichbar sind. Um dem Umstand den Änderungen im Gesundheitswesen Rechnung zu tragen, werden diese Fallgruppen jährlich aktualisiert.

Was wird mit DRG abgerechnet?

Im DRG-System werden Patienten anhand medizinischer (Diagnosen, durchgeführte Behandlungen) und demographischer Daten (Alter, Geschlecht sowie das Aufnahmegewicht in Gramm bei Kindern, die jünger sind als 1 Jahr) für Zwecke der Abrechnung in Fallgruppen klassifiziert.

Was sind zusatzentgelte DRG?

Mit einem Zusatzentgelt werden in der Krankenhausabrechnung in Deutschland neben dem Fallpauschalensystem (DRG-System) definierte Leistungen, meist teure Arzneimittel, Medizinprodukte oder aufwändige Behandlungen zusätzlich vergütet.

Was versteht man unter DRG?

DRGs (Diagnosis Related Groups) fassen eine Vielzahl unterschiedlicher Diagnosen- und Prozedurenkombinationen zu Gruppen mit vergleichbarem ökonomischem Aufwand in möglichst auch medizinisch-klinisch homogenen Gruppen zusammen. Zusätzlich werden bei der Eingruppierung weitere Kriterien herangezogen: Nebendiagnosen.

Wie wird eine Fallpauschale berechnet?

Grundsätzlich gilt: Eine Fallpauschale wird von dem leistungserbringenden Krankenhaus, gemäß des am Tag der Aufnahme gültigen Fallpauschalen-Katalogs abgerechnet. Jedem Patientenfall wird nach Beendigung der stationären Versorgung eine DRG zugeordnet, welche die Höhe des Erlöses für das Krankenhaus bestimmt.

Wie wird im Krankenhaus abgerechnet?

Heute kommt es nicht mehr darauf an, wie lange ein Patient im Krankenhaus bleibt, sondern einzig auf die vom Arzt gestellte Diagnose. Seit 2004 rechnen die Krankenhäuser ihre Leistungen auf der Basis diagnosebezogener Fallpauschalen ab (DRGs = Diagnosis Related Groups). Davon gibt es inzwischen mehr als 1 000.

Was versteht man unter der DRG fallpauschale?

Seit 1. Januar 2004 werden Behandlungen in Krankenhäusern bundesweit nach diagnosebasierten Fallpauschalen, den sogenannten „Diagnosis Related Groups“ (DRG), abgerechnet. Mit den DRG-Fallpauschalen wird die Höhe der Krankenhaus-Entgelte nach Art und Schweregrad der diagnostizierten Krankheit eingestuft.

Was bedeutet DRG Abrechnung?

Eine Diagnosis Related Group (DRG) ist eine diagnosebezogene Fallgruppierung, die Patientenfälle mit ähnlichen Kosten zusammenfasst. Eine G-DRG wird auch als Fallpauschale bezeichnet. Im Jahr 2021 sind insgesamt 1.285 DRGs für stationäre Krankenhausleistungen generiert worden.

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