Was sind Rechenstäbe?
Rechenstäbchen und Rechenplättchen sind ein Rechenhilfsmittel. Die Napier’schen Stäbchen (im deutschsprachigen Raum auch Nepper’sche Rechenstäbchen genannt) fanden noch bis in die 1920er Jahre als Hilfsmittel zur Multiplikation und Division Verwendung.
Wie funktionieren Rechenstäbchen?
Die Stäbchen werden zur Multiplikation auf ein Tablett gelegt, an dessen linkem Rand die Zahlen 1 bis 9 untereinander aufgeführt sind. Die Stäbchen passen exakt in dieses Tablett hinein, so dass sie nicht vertikal verrutschen können.
Was sind Cuisenairestäbe?
Cuisenaire-Stäbchen sind ein pädagogisches Hilfsmittel. Sie sind nach dem belgischen Schulinspektor Georges Cuisenaire (1891–1975) benannt. Dieser nutzte farbige Stäbchen, um Kindern die Erfassung der Zahlen (als Symbol) sowie Rechenoperationen zu verdeutlichen.
Was ist der Name von John Napier?
Sein Name NAPIER wird häufig auch in der latinisierten Form NEPER benutzt (ihm zu Ehren lautet die Einheit der Dämpfung von Schwingungen 1 Neper). JOHN NAPIER entdeckte, etwa zeitgleich mit dem Schweizer JOST BÜRGI (1552 bis 1632), aber unabhängig von diesem, die Logarithmen und veröffentlichte 1614 die erste Logarithmentafel.
Was war die erste Rechenmaschine?
Rechenmaschine – Erfinder: 1623 Wilhelm Schickard. Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg war die erste (mechanische) Rechenmaschine des deutschen Mathematikers und Astronomens Wilhelm Schickard. Der Mechanismus berechnete ausschließlich Additionen und Subtraktionen von höchstens sechsstelligen Zahlen.
Wer war der Erfinder der Rechenmaschine?
Rechenmaschine – Erfinder: 1623 Wilhelm Schickard. Der Mechanismus berechnete ausschließlich Additionen und Subtraktionen von höchstens sechsstelligen Zahlen. Andere historische Quellen nennen den Franzosen Blaise Pascal, der nachweislich 1645 ein Gerät anfertigte, als ersten Konstrukteur einer funktionstüchtigen Rechenmaschine.