Was sind Rituale?

Was sind Rituale?

Rituale geben uns Kraft, loszulassen, Krisen durchzustehen, sich auf eine neue Situation einzulassen, Hürden leichter zu nehmen oder ein bestimmtes Ereignis ganz gezielt zu verarbeiten. Rituale begleiten die Menschheit seit Urzeiten und bringen sie in Verbindung mit den Kräften des Lebens.

Was sind Rituale und Zeremonien?

Rituale und Zeremonien sind bewusst vollzogene Handlungen mit symbolischem Charakter, die zum Ausdruck von Gefühlen und Wünschen verhelfen und die Verbindung schaffen zwischen dem Bewussten und dem Unbewussten. Bei der Zeremonie wird speziell der feierliche Charakter hervorgehoben, das Ritual hingegen hat einen zusätzlichen Aspekt der Wiederholung.

Was sind Rituale für den Übergang vom Leben zum Tod?

In solchen Situationen kann Gottes liebende Nähe in Form eines Segens zugesprochen werden. Am Übergang vom Leben zum Tod ist das Leben krisenanfällig. Rituale sind für die Gestaltung des Übergangs und für eine Neuorientierung im Leben hilfreich. Warum? In Verlustsituationen haben viele das Gefühl von Ohnmacht:

Was sind Rituale in Verlustsituationen?

In Verlustsituationen haben viele das Gefühl von Ohnmacht: Rituale dienen dazu, trotzdem zu handeln. Sie laufen nach Regeln ab. Sie sind ein Gefüge der Ordnung gegen das Ausgeliefertsein. Sie sind ein festes „Geländer“, das Halt und Vertrauten schafft. Sie geben Stabilität und Orientierung.

Rituale sind kommunitär. Sie sind gemeinschaftsbildend und gestalten den Zusammenhalt von Gemeinschaften. Rituale sind stabilisatorisch. Sie sorgen für feste Aufgabenverteilungen und ordnen Abläufe. Rituale sind identifikatorisch-transformatorisch. Sie definieren, ob jemand Mitglied ist oder nicht, und sie machen jemanden zum Mitglied.

Welche kirchlichen Rituale sprechen die weibliche Psyche an?

Die meisten offiziellen kirchlichen Rituale sprechen weit mehr die weibliche Psyche an als die männliche. Trotz der durch und durch patriarchalen Struktur der Kirche sind ihre Symbole und ihre Liturgie sehr weiblich: ästhetisch kontrolliert, bewusst farblich gestaltet, Spitze und Seide, Weihrauch und Kerzen,…

Warum sind Rituale stabilisatorisch?

Rituale sind stabilisatorisch. Sie sorgen für feste Aufgabenverteilungen und ordnen Abläufe. Rituale sind identifikatorisch-transformatorisch. Sie definieren, ob jemand Mitglied ist oder nicht, und sie machen jemanden zum Mitglied. Rituale sind gedächtnisstiftend.

Was ist die Aufzählung der Rituale?

Die folgende Aufzählung (nach Wulf/Zirfas, 2004) ist nicht als abschließend und vollständig zu verstehen: Rituale sind kommunitär. Rituale sind stabilisatorisch. Rituale sind identifikatorisch-transformatorisch. Rituale sind gedächtnisstiftend. Rituale sind kurativ-philosophisch. Rituale sind transzendent-magisch. Rituale sind differenzbearbeitend.

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