Was sind schwerwiegende Kündigungsgründe?
Betrug, Diebstahl und Veruntreuung („Fall Emmely“) – Diese Straftaten stellen unabhängig von der Höhe des Schadens einen wichtigen Kündigungsgrund dar. Eine Abmahnung kann im Einzelfall erforderlich sein. Außerdem ist immer eine Interessenabwägung vorzunehmen (BAG, Urteil vom 10. Juni 2010, Az.
Wann darf fristlos gekündigt werden?
Arbeitgeber können zu einer fristlose Kündigung z.B. dann berechtigt sein, wenn der gekündigte Arbeitnehmer im Betrieb ein Vermögensdelikt begangenen hat (Betrug, Diebstahl, Unterschlagung), wenn er einen Kollegen, einen Vorgesetzten oder Kunden beleidigt, sexuell belästigt oder tätlich angegriffen hat, wenn er einen …
Was ist eine einseitige Kündigung?
Da es sich um eine einseitige Willenserklärung handelt, ist die Wirksamkeit der Kündigung nicht von der Zustimmung des Arbeitnehmers abhängig. Vorsicht! Als ausgesprochen gilt die Kündigung, wenn sie dem Arbeitnehmer zugegangen ist, also bei schriftlichen Kündigungen erst nach Übergabe bzw. Zustellung des Kündigungsschreibens.
Welche Kündigungsgründe gibt es im Kündigungsschutzgesetz?
Gesetzlich gibt es drei legitime Kündigungsgründe im Rahmen einer ordentlichen Kündigung. Mindestens einer davon muss erfüllt sein, um eine ordentliche Kündigung zu rechtfertigen, wenn das Kündigungsschutzgesetz einschlägig ist. Besondere Brisanz hat in diesem Zusammenhang die betriebsbedingte Kündigung.
Wie erkennen sie eine unwirksame Kündigung?
Woran erkennen Sie eine unwirksame Kündigung? Eine Kündigung ist genau dann unwirksam, wenn die gesetzlichen oder tarifvertraglichen Vorschriften für eine Kündigung nicht eingehalten wurden.
Was ist eine ordentliche Kündigung im Arbeitsrecht?
Die ordentliche Kündigung ist im Arbeitsrecht die häufigste Kündigungsart. Als Arbeitgeber musst du hier unter Umständen das Kündigungsschutzgesetz berücksichtigen und die damit verbundenen Regelungen. Die ordentliche Kündigung erfordert grundsätzlich keinen Kündigungsgrund.