Was versteht man unter Insolvenzmasse?

Was versteht man unter Insolvenzmasse?

Die Insolvenzmasse umfasst nach der Legaldefinition des § 35 Insolvenzordnung (InsO) das gesamte Vermögen, das dem Insolvenzschuldner zur Zeit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens gehört und das er während des Verfahrens erlangt (sogenannter „Neuerwerb“).

Was versteht man unter Quotenzahlung?

Sie sagt also aus, wie viel Prozent ein Gläubiger auf den festgestellten Anteil der von ihm angemeldeten Forderung erhält. Errechnet wird sie aus dem Verhältnis der verteilbaren Insolvenzmasse zu den anerkannten Insolvenzforderungen. Die Quote gibt zeitgleich Auskunft über den uneinbringlichen Forderungswert.

Was kann alles in die Insolvenzmasse?

Grundsätzlich gehören sämtliche beweglichen und unbeweglichen Vermögensgegenstände, die sich zum Zeitpunkt der Eröffnung des Insolvenzverfahrens im Besitz des betroffenen Schuldners befinden, zur Insolvenzmasse.

Wie wird die Insolvenzmasse verteilt?

Die Verteilung der Masse erfolgt durch den Insolvenzverwalter, § 187 Abs. 3 Satz 1 InsO. § 188 Satz 1 InsO; dazu Näheres in Rdn 259. Die Verteilung erfolgt durch Auszahlung der jeweiligen Quote an die im Verzeichnis aufgenommenen Gläubiger.

Wie wird die Quote im Insolvenzverfahren berechnet?

Um die Insolvenzquote berechnen zu können, werden alle Insolvenzforderungen gegen den Schuldner summiert und mit der gesamten Insolvenzmasse ins Verhältnis gesetzt. Von der Insolvenzmasse werden zuvor die Kosten für das Insolvenzverfahren abgezogen.

Wie wird eine Insolvenzmasse verteilt?

Was bedeutet Rang 0 in der insolvenztabelle?

Rangklassen der Insolvenzgläubiger Zur Verteilung an die Insolvenzgläubiger (Rang 0) steht die sogenannte Teilungsmasse zur Verfügung. In seltenen Fällen bleibt nach Befriedigung der Insolvenzgläubiger eine Restmasse, die zum Ausgleich nachrangiger Forderungen verwendet wird.

Was ist die Plan-Bilanz?

Neben dem Liquiditätsplan und der Plan-Gewinn-Verlust-Rechnung stellt die Plan-Bilanz eine der drei Säulen der Finanzplanung dar. Diese wird meist für drei Jahre aufgestellt. Die Bilanz ist die Aufstellung der Vermögenswerte. Sie zeigt, wie sich Vermögen und Schulden innerhalb eines Geschäftsjahres entwickeln.

Was ist die Aufgabe der Planrechnung?

Aufgabe von Unternehmen, Firmen und Kapitalgesellschaften ist die dauerhafte Steigerung von Umsatz und Gewinn. Die Planrechnung orientiert sich in der Regel am Vorjahr. Das muss getoppt werden, weil Stagnation mit Rückschritt gleichgesetzt wird. Dennoch muss die Planrechnung realistisch sein.

Was ist eine verbindliche Vorgabe für die Planungsperiode?

Begriff: Verbindliche Vorgabe eines Wertes für die Planungsperiode. Merkmale: Wird die Planzahl über- oder unterschritten, so sind die Ursachen der Planabweichung zu analysieren ( Abweichung ).

Welche Faktoren gibt es in der Planrechnung?

Innerhalb der Planrechnung gibt es weiche und harte Planungsfaktoren. Die einen sind mit Zahlen sowie Fakten unterlegt und unumstößlich. Bei den anderen besteht ein wiederholter Diskussions- und insofern auch Korrekturbedarf. Hier wird gestritten sowie mehrheitlich abgestimmt.

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