Was versteht man unter Küstenerosion?
Küstenerosion ist ein natürlicher mechanisch-physikalischer Vorgang: Die Schädigung der Vegetation durch menschliche Nutzung macht die Küste allerdings anfälliger für die Kräfte des Windes und erleichtert das Eindringen von Wasser und z. Sandstrände werden durch den Wellengang weggespült oder durch den Wind abgetragen.
Wie entsteht eine Flachküste?
Flachküsten können entweder durch das Vordringen des Meeres auf flach ansteigendem Land oder durch Abrasion in Lockergesteinen entstehen. Flachküsten bestehen aus lockerem Material wie Sand und Kies, der Wind transportiert feine Sandkörner über die Dünen ins Land.
Warum verändern sich steil und Flachküste?
Ihre Form wird stetig durch den Wind und das Meer verändert. Der Wind transportiert feinstes Material über die Dünen ins Land. Das Meer und die Wellen spülen Material an Land, tragen es jedoch auch wieder ab. Auf diese Weise ist die Flachküste einer ständigen Abtragung und Veränderung ausgesetzt.
Warum verändern sich die Küsten allmählich?
Weil die Küste der Kraft des Meeres ohne Unterbrechung ausgesetzt ist, verändert sie sich ständig. Verschieben Wellen und Wind den Sand seitwärts, wächst ein Haken aus Sand ins Meer. Erreicht dieser Haken das gegenüberliegende Ende einer Bucht, wird der Haken zur Nehrung.
Wie entsteht eine Brandungshohlkehle?
Als Brandungshohlkehle oder Brandungskehle bezeichnet man in der Ozeanologie und Geomorphologie die Aushöhlung an der Basis eines Kliffs zwischen dem Niveau des Hochwassers und des Mittelwassers. Eine Brandungshohlkehle entsteht durch die erosive Wirkung der Wellen und der mitgeführten Gerölle.
Warum verändert sich die Steilküste?
Bei Hochwasser überflutet es die flachen Gebiete eines Tals, die Fluss-Auen. Auch hier lagert es feinen Schlamm ab. Fließt das Wasser schließlich ins Meer, bearbeitet es die Küsten und formt ganz unterschiedliche Landschaften, zum Beispiel Steilküsten oder lange Sandstrände.