Was wird bei einer Lungenbiopsie gemacht?
In Lokalanästhesie wird durch einen kleinen Schnitt ein Thorakoskop in die Brusthöhle eingeführt und mit einer Biopsiezange Lungengewebe entnommen. Mit diesem Verfahren kann im Gegensatz zur bronchoskopisch durchgeführten Lungenbiopsie, nur peripheres, an der Lungenoberfläche gelegenes Gewebe entnommen werden.
Wie lange dauert eine Biopsie der Lunge?
Die Untersuchung selbst dauert in der Regel etwa 15 Minuten. Neben der Bronchoskopie gibt es weitere Biopsie-Verfahren, deren Einsatz erwogen wird, wenn Tumorgewebe in anderen Organen untersucht werden soll. Ihr Arzt wird die möglichen Verfahren mit Ihnen besprechen.
Was ist bei der Bronchoskopie nötig?
Bei der starren Bronchoskopie ist dagegen immer eine Vollnarkose nötig. Der Arzt führt das Bronchoskop behutsam ein und inspiziert bereits auf dem Weg zu den Bronchien die Schleimhaut. Die Atemwege der Lunge verzweigen sich wie ein Baum von der Luftröhre in die Bronchien.
Wie lange dauert eine Bronchoskopie?
Nach Abschluss der Untersuchung bzw. Behandlung wird das Bronchoskop wieder vorsichtig herausgezogen. Die Dauer einer Bronchoskopie ist abhängig von Untersuchungs- und Behandlungsgegenstand. Deswegen kann die Untersuchung sich zwischen fünf Minuten und einer halben Stunde erstrecken.
Warum sollte die Bronchoskopie keine Schmerzen bereiten?
Die Bronchoskopie sollte in der Regel keine Schmerzen bereiten. Der Mund- und Rachenraum wird ausreichend betäubt und die Gewebeprobe der Lunge bereitet in der Regel keine Schmerzen. Natürlich kann es trotzdem zu leichten Schmerzen und einem unangenehmen Gefühl kommen. Bei Bedarf kann jederzeit ein Schmerzmittel verabreicht werden.
Wann bleiben sie nach der Bronchoskopie unter ärztlicher Beobachtung?
Nach der Bronchoskopie bleiben Sie noch für einige Zeit unter ärztlicher Beobachtung. Aufgrund der Betäubungs- oder Narkosemittel dürfen Sie für eine Stunde nichts essen, da Sie sich sonst verschlucken könnten. Außerdem sollten Sie für 24 Stunden nicht am Straßenverkehr teilnehmen,…