Welche Aufgabenbereiche gibt es beim Zoll?
Die Aufgaben der Zollverwaltung (des Zolls) sind: Zölle und verschiedene Bundessteuern zu erheben, Geldforderungen des Bundes und bundesunmittelbarer Körperschaften zu vollstrecken, die Einhaltung der Verbote und Beschränkungen im grenzüberschreitenden Warenverkehr zu überwachen sowie die Verhinderung und Verfolgung …
Was braucht man um beim Zoll zu arbeiten?
Wer in den mittleren Dienst möchte, der braucht mindestens einen qualifizierenden Hauptschulabschluss, einen Hauptschulabschluss mit einer Berufsausbildung oder einen Realschulabschluss. Für das duale Studium muss man Abi oder Fachabitur haben.
Was sind die Begriffe für „Zölle“ gemeint?
Da es aber keine genaue Begriffserklärung für „Zölle“ gibt, sind somit alle Abgaben gemeint, die man für die Einfuhr und Ausfuhr von Produkten beziehungsweise Waren erhebt. Achtung: Zölle im Sinne der Abgabenverordnung sind nicht gleichzustellen mit der Umsatzsteuer (Einfuhrumsatzsteuer).
Was sind die Zollgebühren in Deutschland?
Zollgebühren sind in Deutschland eine steuerliche Abgabe, die in der Regel für Produkte aus nicht EU-Ländern erhoben wird. Dabei richten sich diese Gebühren nicht nach dem Land oder der Person, die das Paket geschickt oder bestellt hat, sondern ausschließlich nach den bestellten Waren.
Was ist die Bedeutung des Zolls für den Bundeshaushalt?
Mit dem Begriff „Zoll“ wird eine Gruppe von Steuern bezeichnet, die bei Ausfuhr oder Einfuhr von Waren erhoben wird. Die Bedeutung des Zolls für den deutschen Staatshaushalt ist enorm. Etwa die Hälfte der dem Bundeshaushalt zufließenden Steuern werden von der Bundeszollverwaltung erhoben (2014: 130 Milliarden Euro).
Was ist ein spezifischer Zoll?
Beim spezifischen Zoll wird auf Gewicht, Stückzahl oder Volumen der zu verzollenden Waren abgestellt, beim Wertzoll (90 % der Zölle) auf den tatsächlichen Wert („Ad-Valorem-Zoll“) der Waren. Die Zölle sind zudem je nach Einfuhr- und Ausfuhrland unterschiedlich.