Welche Kleidung bei Juckreiz?
Naturfasern. Gut verträglich sind in der Regel Materialien wie Baumwolle, Leinen und Hanf sowie Seide, Kaschmir, Alpaka, Angora und Merino, alle möglichst naturbelassen. Ausnahme: Wolle von Schafen – auf die reagieren viele Menschen empfindlich. Das liegt an den rauen Fasern dieser Wollart.
Warum juckt Kleidung?
Zeigen sich nach dem Tragen enger, dunkler Kleidung Hautbeschwerden wie Rötungen und Juckreiz, sprechen Ärzte von einer „Textildermatitis“. Genau genommen handelt es sich dabei um eine Kontaktallergie auf bestimmte Farbstoffe in den Textilien.
Welche Kleidung ist gut für die Haut?
Hautfreundlich sind Stoffe grundsätzlich dann, wenn sie die Haut nicht reizen. In ihrer Beschaffenheit bieten dies vor allem dünne Naturfasern wie Baumwolle oder Seide, während Wolle, auch Kaschmirwolle, kratzen und so die Haut irritieren kann.
Wie vermeiden wir Juckreiz an der Wunde?
Es ist zwar sehr verlockend dem Juckreiz nachzugeben und sich an der Wunde zu kratzen, doch das sollten wir unbedingt vermeiden. Bakterien könnten in die noch nicht verheilte Wunde eindringen und eine Entzündung hervorrufen. Ein viel besseres Hilfsmittel ist das Kühlen der Wunde.
Was ist das Jucken einer Wunde?
Jucken – ein gutes Zeichen. Das Jucken einer Wunde ist nichts, was uns beunruhigen sollte. Es ist sogar ein gutes Zeichen und zeigt, dass sich die Verletzung im Heilungsprozess befindet. Unser Körper gleicht einer aufeinander abgestimmten Organisation, in der jede Zelle ihre Funktion und Aufgabe hat.
Wie behandeln sie die Verletzten Wunden?
Stark nässende Wunden behandeln. Hier eignet sich eine feuchte sterile Kompresse zur Abdeckung der verletzten Haut besser. Auf die Wundränder tragen Sie eine Wundsalbe (Apotheke) auf. Die Wunde selbst sollten Sie nicht mit Salbe behandeln, da sonst die Wundflüssigkeit nicht abfließen kann.
Kann man die Wunde wieder aufreißen?
Damit würde man die Wunde wieder aufreißen, warnt Witte. Sie rät, die betroffene Stelle bei starkem Juckreiz vorsichtig zu kühlen. Dafür schlägt man ein sauberes Tuch um ein Coolpack und hält das Ganze für kurze Zeit auf die Wunde. „Zu stark oder zu lange darf man die empfindliche Haut nicht kühlen“, sagt die Expertin. Sonst drohen Erfrierungen.