Welche Komplikationen können bei einer Geburt auftreten?
Die Medizin spricht in diesen Fällen von einer regelwidrigen Geburt. Zu den häufigsten Komplikationen zählen u.a. Nabelschnurkomplikationen, Störungen der Plazentafunktion, Lageanomalien sowie eine Störung der Wehentätigkeit.
Wie viele Frauen verbluten bei Geburt?
Unter den Todesursachen der Mütter steht das Verbluten an oberster Stelle. 166 000 Frauen pro Jahr erleiden bei der Geburt einen tödlichen Blutverlust. Nach Beginn der Blutung verbleiben der Mutter gerade einmal sechs Stunden, um Hilfe zu bekommen. In vielen Regionen der Dritten Welt ist dies unmöglich.
Wie oft kommt eine Fruchtwasserembolie vor?
Hintergrund: Die Fruchtwasserembolie (FWE) ist eine lebensbedrohliche Komplikation in der Geburtshilfe mit einer Häufigkeit von 2 bis 8/100 000 Geburten. Sie gehört mit einer fallbezogenen Sterblichkeit von 11–44 % zu den führenden Ursachen direkter Müttersterbefälle.
Ist die Wehenschwäche eine Komplikation bei einer Geburt?
Die Wehenschwäche ist eine der häufigeren Komplikationen bei einer Geburt. Dann sind die Gebärmutterkontraktionen entweder nicht effektiv oder nicht ausreichend, zu schwach oder zu unregelmäßig – oder sie hören sogar ganz auf.
Wann kann es zu Komplikationen für die Mutter kommen?
Zu Komplikationen für die Mutter kann es vor allem während der Nachgeburtsphase kommen, also wenn das Kind bereits entbunden ist und die Nachgeburt ( Mutterkuchen, Reste der Nabelschnur und Eihäute) noch geboren werden muss. Dabei sollte die Abstoßung der Plazenta etwa 10 bis 30 Minuten nach der Entbindung des Kindes erfolgen.
Welche Komplikationen gibt es bei der Geburt?
Hierzu zählen Komplikationen rund um die Nabelschnur, Anomalien der Plazenta oder Wehenprobleme. Im besten Fall liegt das Baby bei der Geburt mit dem Kopf nach unten, in Richtung Becken, mit dem Gesicht zum Rücken der Mutter. So passt das Köpfchen am besten in den Geburtskanal.
Wann sollte die Abstoßung der Nachgeburt erfolgen?
Dabei sollte die Abstoßung der Plazenta etwa 10 bis 30 Minuten nach der Entbindung des Kindes erfolgen. Eine unvollständige Abstoßung der Nachgeburt kann zu einem starken Blutverlust und im schlimmsten Fall zu einem Kreislaufversagen führen (siehe unten).