Welche Krankenkasse ubernimmt Protonentherapie?

Welche Krankenkasse übernimmt Protonentherapie?

Die Versicherten der Techniker Krankenkasse (TK), BARMER GEK, DAK-Gesundheit (DAK), Kaufmännische Krankenkasse (KKH) und Handelskrankenkasse (hkk) können sich künftig am Westdeutschen Protonentherapiezentrum Essen (WPE) mittels Protonentherapie behandeln lassen, falls sie an bestimmten schweren Krebserkrankungen leiden …

Wo gibt es Protonentherapie?

Standorte für Protonentherapie in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In Deutschland gibt es zurzeit fünf Protonentherapiezentren: In Essen , Heidelberg, München, Dresden und Berlin. Weitere Zentren in Gießen/Marburg, Köln/Bonn/Aachen, sowie in Hamburg/Schleswig Holstein befinden sich in Planung.

Wie lange dauert eine protonenbestrahlung?

Die Protonentherapie dauert – wie eine Strahlentherapie über die Haut – vier bis sieben Wochen. Sie können die Behandlung ambulant durchführen. Das heißt: Sie gehen zur Protonenbestrahlung in die Klinik und anschließend wieder nach Hause.

Wie viel kostet eine Brachytherapie?

So entstanden im Zeitraum von der Diagnosestellung bis drei Jahre nach der Operation pro Patient im Durchschnitt folgende Kosten: 465,79 € für den Patienten, 6.569,76 für den Arbeitsgeber, 16.356,96 € für die Krankenkasse, 13.304,88 € für die Rentenversicherung und 3.912,57 € für das Arbeitsamt.

Ist die Protonentherapie wissenschaftlich anerkannt?

Daher wird heute weltweit die Protonentherapie als ein technologisch und klinisch ausgereiftes Therapieverfahren der Strahlentherapie anerkannt.

Wer bezahlt Strahlentherapie?

Die Kosten für eine Strahlentherapie werden sowohl von den gesetzlichen, als auch von den privaten Krankenkassen übernommen.

Warum sind Protonen und Schwerionen besonders gut geeignet für die Strahlentherapie?

Protonen- und Schwerionenstrahlung haben eine große Reichweite im Gewebe und kein Energieverlust durch Streustrahlung. Protonen- und Schwerionenstrahlung haben eine große Reichweite im Gewebe, so dass auch tief im Körper liegende Tumoren eine ausreichend hohe, zerstörerische Strahlendosis erhalten.

Was ist Protonenstrahlung?

Protonenstrahlen bestehen aus Wasserstoff-Atomkernen. Sie werden mithilfe von gigantischen Maschinen, die ein Fußballfeld lang und fast drei Stockwerke hoch sind, auf etwa 650 Millionen Kilometer pro Stunde beschleunigt und in den menschlichen Körper geschossen.

Wie wird die Prostata bestrahlt?

Beim Prostatakarzinom werden zwei verschiedene Arten der Strahlentherapie verwendet: Die perkutane Strahlentherapie (Bestrahlung von außen) und die Brachytherapie (Bestrahlung von innen durch einen in die Prostata eingebrachten radioaktiven Stoff = Radionuklid).

Wird die Brachytherapie von der Krankenkasse bezahlt?

In Europa gibt es jährlich rund 473.000 Prostatakrebs-Neuerkrankungen (Globocan, 2020). Die stationäre Seed-Brachytherapie ist in Deutschland seit 2004 im Abrechnungskatalog der Krankenkassen enthalten.

Welche Klinik macht Brachytherapie?

Brachytherapie – Klinik für Strahlentherapie Köln-Merheim.

Was ist der Vorteil der Protonentherapie?

Die Ergebnisse spezifischer klinischer Studien haben ergeben, dass die Protonentherapie einerseits das Risiko von Wachstumsstörungen und Entwicklungsproblemen und andererseits das Risiko von Sekundärtumoren reduziert. Die Protonentherapie ist eine besonders nützliche Behandlung bei Krebserkrankungen bei Kindern.

Wie geht es bei der Protonentherapie mit einem Teilchenbeschleuniger?

Bei der Protonentherapie werden Protonen mit Hilfe eines Teilchenbeschleunigers auf ca. 180.000 km/h beschleunigt und zielgenau auf das Gewebe geschossen. Dabei lässt sich nicht nur die Richtung des Protonenstrahls lenken, sondern auch, wie weit er in den Körper des Patienten eindringen soll. Der Patient liegt dazu auf einer Liege unter dem Gerät.

Was ist die Kostenübernahme der Protonenbestrahlung?

Die Kostenübernahme der Protonenbestrahlung durch die Krankenkassen muss immer vor Ort mit dem zuständigen Protonentherapiezentrum besprochen werden. Mit einigen gesetzlichen Krankenkassen bestehen Versorgungsverträge. Zunächst müssen die behandelnden Ärzte die Notwendigkeit und die Vorteile einer Protonenbestrahlung feststellen.

Wie ist die Protonentherapie anwendbar?

Prinzipiell ist die Protonentherapie auf alle Tumorarten anwendbar, die auch konventionell bestrahlt werden können. Für bestimmte Tumorarten oder Lokalisationen birgt die herkömmliche Bestrahlung aber erhebliche Risiken:

Wie reagieren Protonen auf die Tumorzellen?

Dabei werden Protonen, also positiv geladene Atombestandteile, erzeugt, sehr stark beschleunigt, und auf das Zielgewebe geschossen. Beim Eindringen in den Körper werden sie abgebremst und können ihre Energie direkt auf die Tumorzellen übertragen und sie so abtöten. Dadurch treten bei der Protonentherapie nur wenige Nebenwirkungen auf.

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