Welche Medikamente bei Tuberkulose?
Zur Behandlung der Tuberkulose stehen die folgenden fünf Standardmedikamente zur Verfügung: Isoniazid (INH), Rifampicin (RMP), Ethambutol (EMB), Pyrazinamid (PZA) und Streptomycin (SM). Darüber hinaus gibt es sogenannte Zweitrang- oder Reservemedikamente, die bei Resistenzen oder Unverträglichkeiten zum Einsatz kommen.
Wie hustet man bei Tuberkulose?
Die Erkrankung Die Bakterien befallen überwiegend die Lunge. Eine betroffene Person gibt beim Sprechen, Niesen oder Husten keimhaltige Tröpfchen ab, die andere mit der Luft einatmen können.
Wie wird die Tuberkulose-Diagnostik durchgeführt?
Bei der Tuberkulose-Diagnostik wird die Untersuchung an drei aufeinander folgenden Tagen durchgeführt. Zur Bestimmung des Salzsäuregehaltes im Magensaft kann der sogenannte Pentagastrin-Test angewendet werden. Im Prinzip läuft dieser Test wie die Magensaftentnahme ab. Zusätzlich verabreicht der Arzt hier aber das Hormon Pentagastrin.
Wie kommt es zu einer Übertragung der Tuberkulose?
Zu einer Übertragung der Tuberkulose (veraltet: Schwindsucht) kommt es zumeist über die Luft, wenn beispielweise jemand der an einer offenen Tuberkulose leidet, niest oder hustet. Dann gelangen Mikrotröpfchen mit Mykobakterien in die Luft und können von anderen eingeatmet werden. Eine Infektion der Lunge droht.
Kann der Arzt eine Tuberkulose nicht ausschließen?
Aber auch dann kann der Arzt eine Tuberkulose nicht sicher ausschließen. Denn in den ersten acht Wochen nach einer Tbc-Infektion fällt der Test möglicherweise noch negativ aus, wenn der Infizierte bis dahin keine Antikörper gebildet hat.
Wer leidet an einer offenen Tuberkulose?
Ein Patient, der an einer offenen Tuberkulose leidet, ist hochansteckend. Es kommt zu den charakteristischen Symptomen der TBC (Tuberkulose): Der Erkrankte hustet Schleim ab, der blutig sein kann. Die Bakterien gelangen so in die Atemluft und können die Krankheit auf andere Menschen übertragen.