Welche Pflanzen können als Epiphyten bei uns leben?
Zu den bekanntesten Epiphyten zählen Orchideen. Rund 70 Prozent dieser Pflanzengruppe leben an ihren Naturstandorten in den tropischen Regenwäldern auf Bäumen. Dazu gehören auch die bei uns beliebten Zimmer-Orchideen wie Phalaenopsis, Cattleya, Cymbidie, Paphiopedilum oder Dendrobium.
Warum haben sich Aufsitzerpflanzen entwickelt?
Durch die häufig fehlende Verbindung zum Erdboden haben Aufsitzerpflanzen besondere Eigenschaften entwickelt, um Wasser und Nährstoffe zu speichern. Manche haben sukkulente Blätter, andere spezielle Speicherorgane. Viele Bromelien etwa sammeln Regenwasser in rosettenförmigen Trichtern.
Sind Misteln für Bäume schädlich?
Die Pflanzen leben als Halbschmarotzer und entziehen dem Wirt mit ihren Saugwurzeln Wasser und Nährstoffe. „Besonders gefährlich wird es für Bäume, die nicht rechtzeitig und regelmäßig gepflegt werden“, erklärt Markus Rösler, Sprecher des NABU-Bundesfachausschusses Streuobst.
Wie schädlich sind Misteln für Bäume?
„Die Mistel kann ohne Baum nicht überleben, deshalb wird sie diesen auch nicht zum Absterben bringen.“ Selbst, wenn viele der Pflanzen die Baumsäfte abzapfen, habe das keine schwerwiegenden Konsequenzen. Mit ihren immergrünen Blättern betreiben Misteln Photosynthese, erzeugen selbst ihre Nährstoffe.
Warum gibt es im tropischen Regenwald so viele Aufsitzerpflanzen?
Licht ist Mangelware am Boden des dichtbewachsenen Urwalds. Daher wachsen viele Pflanzen hoch oben in den Kronen der Regenwaldbäume. Sie besiedeln Stämme, Äste, Zweige und sogar Blätter, ohne dabei ihre Wirte auszubeuten.
Wo gibt es viele Epiphyten und welche das sind?
Epiphytische Gefäßpflanzen kommen fast ausschließlich in den Subtropen und Tropen vor, hier insbesondere in den Nebelwäldern feuchttropischer Gebirge. Niedere Pflanzen wie Algen, Moose, Flechten und Farne können hier in Regionen mit kontinuierlicher Wasserverfügbarkeit auch als Epiphylle auftreten.
Wie nennt man Pflanzen die auf Pflanzen wachsen?
Epiphyten sind Pflanzen, die auf Bäumen wachsen. Auch viele Orchideen sind Epiphyten. Sie sitzen im tropischen Regenwald hoch oben in den Ästen der Urwaldriesen. Deshalb nennt man sie auch Aufsitzerpflanzen.
Wie überleben Aufsitzerpflanzen?
Epiphyten können Wasser schnell und in großen Mengen aufnehmen und speichern. Die Orchideen haben dafür extra Verdickungen am Stiel, in denen sie Wasser und Nährstoffe speichern. Diese Verdickungen nennt man „Pseudobulben“. Mit ihnen können die Pflanzen auch während trockener Perioden überleben.
Was machen Misteln mit Bäumen?
Misteln sind Baumparasiten, sogenannte Halbschmarotzer. Sie entziehen mit ihren Saugwurzeln dem Baum Wasser und Nährstoffe, betreiben aber selbst Photosynthese. Viele Gärtner glauben, dass Misteln unter Naturschutz stehen und entfernen sie daher nicht. Das ist aber falsch.
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