Welcher Stoffgruppe werden die Hormone aus chemischer Sicht zugeordnet?
Man kann die Hormone nach ihrer chemischen Struktur einteilen: Peptid- oder Proteohormone, die entweder selbst Eiweiße sind oder einen eiweißähnlichen Charakter haben, wie z.B. Insulin, Prolactin (milchbildendes Hormon) und Somatropin (Wachstumshormon);
Welche Altersveränderungen lassen sich im Hormonsystem erkennen?
Unfruchtbarkeit. Veränderungen an Haut und Haaren. Gewichtsveränderungen, Veränderungen im Fettstoffwechsel. Veränderungen im Knochenstoffwechsel.
Wie heißt das Transportsystem der Hormone?
Das Hormonsystem wird auch als endokrines System bezeichnet. Endokrin bedeutet so viel wie „nach innen absondern“. Deshalb spricht man bei Hormondrüsen auch von endokrinen Drüsen, da sie ihr Sekret (Hormone) ins Körperinnere abgeben.
In welchen Organen werden Hormone produziert?
Wichtige endokrine Drüsen sind:
- Bauchspeicheldrüse.
- Keimdrüsen (Hoden und Eierstöcke)
- Schilddrüse.
- Nebenschilddrüsen.
- Nebennieren.
- Hirnanhangsdrüse (Hypophyse)
Wie werden Hormone gebildet?
Hormone werden von speziellen hormonproduzierenden Zellen gebildet: Diese befinden sich in Drüsen in der Hirnanhangdrüse (Hypophyse), der Zirbeldrüse, der Schilddrüse, der Nebenniere und in den Langerhans’schen Inselzellen der Bauchspeicheldrüse. Einige Hormone werden auch von Nervenzellen gebildet, diese nennt man Neurohormone oder Neuropeptide.
Was bedeutet die Bezeichnung „Hormone“?
Die Bezeichnung „Hormone“ stammt aus dem Griechischen, bedeutet soviel wie Antriebsstoffe und wurde 1905 von E.H. STARLING erstmalig eingeführt. Der Mensch produziert etwa 50 Hormone, die Körperfunktionen, Entwicklung und Wachstum koordinieren.
Was sind die Hormone der Tiere und Menschen?
Hormone der Tiere und Menschen beeinflussen den Stoffwechsel und den Energiehaushalt, fördern bzw. hemmen das Wachstum und die Entwicklung und nehmen Einfluss auf die Homöostase (physiologisches Gleichgewicht) und das Verhalten.
Welche Hormonrezeptoren wirken auf bestimmte Organe?
Hormone wirken nur auf bestimmte Zielorgane. Nur dort finden sich spezielle Hormonrezeptoren, an welche die Hormonmoleküle binden. Häufig sind diese Rezeptoren Membranproteine, die auf der Zelloberfläche das Hormon binden und auf der Innenseite der Membran nach Hormonbindung Signale auslösen.