Welches Geschlecht ist depressiver?

Welches Geschlecht ist depressiver?

Frauen erkranken im Vergleich zu Männern fast doppelt so häufig an einer Depression. Der Verlauf ist schwerer. Auch leiden Frauen häufiger unter begleitenden Ängsten.

Wie ticken Männer mit Depressionen?

Wie neuere Studien zur Depression bei Männern zeigen, kann sich diese hinter depressionsuntypischem Verhalten wie gesteigerter Aggressivität, Irritabilität, antisozialem Verhalten oder Sucht- und Risikoverhalten verbergen („männliche Depression“) und deshalb häufig weder rechtzeitig erkannt noch behandelt werden.

Wie verhält sich eine depressive Person?

Das Denken ist verlangsamt, die Konzentration beeinträchtigt durch Grübeleien. Ideen der Ausweglosigkeit und Sinnlosigkeit des eigenen Lebens gipfeln nicht selten in Suizidgedanken. Häufig empfinden Betroffene eine innere Unruhe, sind angespannt und reizbar. Sie fühlen sich erschöpft, müde und energielos.

Ist Depressionen eine weibliche Erkrankung?

Die Wissenschaftlerinnen geben zu bedenken, dass männliche Betroffene aufgrund des Stereotyps „Depressionen sind eine weibliche Erkrankung“ häufig übersehen und nicht adäquat behandelt werden. Im Hinblick auf den Lebenslauf ist der größte Geschlechterunterschied in der Pubertät zu beobachten.

Warum sind Frauen gefährdet von Depressionen?

„Frauen haben weltweit ein höheres Risiko, an Depressionen zu erkranken“, fassen die Wissenschaftlerinnen zusammen. Sie fordern daher ein kontinuierliches Screening gefährdeter Frauen, insbesondere während der Pubertät.

Welche Faktoren könnten für die Geschlechterlücke verantwortlich sein?

Dafür könnten sowohl hormonelle als auch soziale Faktoren verantwortlich sein. Da die Forscherinnen allerdings keine Teilnehmer untersuchten, die noch jünger als zwölf Jahre waren, wäre es sogar möglich, dass die Geschlechterlücke noch früher beginnt, sich ihren Weg zu bahnen.

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