Wie alt ist die kurdische Sprache?
Ungefähr 1000 v. Chr. wanderten iranische Stämme in den Bereich ein, der jetzt Iran und Kurdistan genannt wird, unter ihnen auch die Meder, Sprecher einer nordwestiranischen Sprache.
Wo leben die Kurden in Deutschland?
Die Zahl der kurdischen Aleviten in Deutschland wird auf ca. 175.000 geschätzt. In der Bundesrepublik Deutschland leben zwischen 150.000 und 200.000 Jesiden, davon 7.000 in der Stadt Celle und 1.300 in Oldenburg.
Sind Zaza Kurden oder Türken?
Von den Türken wurden die Zaza auf Grund der offiziellen Assimilationspolitik lange Zeit als Türken bezeichnet. Heute werden sie seitens des türkischen Staates zu den Kurden gerechnet.
Was ist die Geschichte der kurdischen Bevölkerung?
Die Geschichte der Kurden ist geprägt von Leid und Unterdrückung. Die Kurden sind bis zum heutigen Tag ein Volk ohne eigenen Staat. Ihre Bevölkerung ist aufgeteilt auf die Türkei, den Iran, den Irak, Syrien und auf kaukasische Gebiete der ehemaligen Sowjetunion. Es gibt bis heute keine genaue geographische Definition von Kurdistan.
Wie verschlechterte sich die Situation der kurdischen Kurden in der Türkei?
Nach dem Beginn des bewaffneten Kampfes der PKK 1984 gegen den Staat verschlechterte sich die Situation der Kurden im Südosten der Türkei. Über ein Jahrzehnt galt in den betroffenen Provinzen der Ausnahmezustand.
Warum gab es kurdische Stämme in der Türkei?
Dennoch gab es kurdische Stämme, die sich mit der Hoffnung ihrer Selbstständigkeit zu erhalten freiwillig bekehrten. Das Jahr 1071 war und ist für die heutige Türkei und den Kurden von großer Bedeutung.
Wie konnten die kurdischen Kurden ihren Einfluss ausweiten?
Trotz Protesten seitens der Türkei konnten die Kurden im Irak ihren Einfluss ausweiten und erreichten bei der Wahl am 30. Januar 2005 75 Sitze im Parlament und stellen mit Dschalal Talabani den ersten kurdischen Staatspräsidenten. Über die Angliederung von Gebieten an die kurdische autonome Region wird zäh verhandelt.