Wie erkennt man die Reblaus?

Wie erkennt man die Reblaus?

Schadbild an der Wurzel Die Reblaus sitzt als Wurzellaus an den jungen Wurzeln. Durch ihre Saugtätigkeit krümmen sich die Wurzelspitzen zu knotig verdickten, oft hakenartig gekrümmten Nodositäten. Entlang der jungen Wurzel finden sich durch den Einstich der Läuse warzenartige Schwellungen, die Tuberositäten.

Wann war die Reblausplage?

Das erste massiv betroffene Gebiet war 1862 die Südliche Rhône. Von dort aus drang die Reblaus in Windeseile in andere Weinbauregionen Frankreichs vor, wo sie verheerende Schäden anrichtete. Als man endlich die Ursache der Verwüstungen erkannte, nannte man die zerstörerische Laus Phylloxera vasatrix.

Welche Krankheiten gibt es bei Weintrauben?

  • Vorsorge.
  • Echter Mehltau.
  • Pockenmilbe.
  • Grauschimmel.
  • Sonnenbrand.
  • Falscher Mehltau.
  • Überlastung.
  • Vogelfraß

Was sind Wurzelechte Reben?

Als wurzelechte Reben bezeichnet man Rebstöcke, deren Stock samt Wurzelwerk und die oberen, Frucht tragenden Teile aus einer Pflanze stammen.

Woher kommt Echter Mehltau?

Wie auch beim Echten Mehltau gibt es mehrere eng verwandte Schaderreger, die die bekannten Symptome hervorrufen. So wird der Falsche Mehltau, wenn er an beispielsweise Rosen oder Brombeeren auftritt, durch Peronospora sparsa verursacht; an Blumenkohl hingegen wird der Pilz durch Hyaloperonospora brassicae verursacht.

Wann kam die Reblaus nach Deutschland?

In Klosterneuburg im Weinbaugebiet Wagram trat die Reblaus erstmals 1867 auf, in deutschen Weinbaugebieten erstmals 1874 in der Nähe von Bonn in der Gartenanlage Annaberg, um 1885 in Loschwitz bei Dresden (siehe auch Reblauskatastrophe in der Lößnitz), 1907 im Mosel-Saar-Ruwer-Gebiet und 1913 im Weinbaugebiet Baden.

Wo kommt die Reblaus her?

Heute geht man davon aus, dass die Reblaus Anfang der 1860er Jahre von der nordamerikanischen Ostküste über London nach Frankreich eingeschleppt wurde – vermutlich durch an Kleidung haftenden Reblaus-Eiern. Seinen Anfang nahm der Reblaus-Befall aller Wahrscheinlichkeit nach in Südfrankreich, im Gebiet Côtes-du-Rhône.

Warum vertrocknen meine Weintrauben?

Der Echte Mehltau ist der wohl größte Feind von Weintrauben im Garten. Der Mehltau sorgt für ein Vertrocknen und Abfallen der Blätter sowie zu einem Vertrocknen infizierter Weintrauben. Besonders ärgerlich: Echter Mehltau überwintert in den Knospen der Weinreben und bricht im nächsten Frühjahr wieder aus.

Was ist schädlich für Weinreben?

Weiterverbreitete Pilzkrankheiten im Weinbau sind der Falsche Mehltau (Peronospora), der Echte Mehltau (Oidium) und der Grauschimmel (Botrytis). Der Falsche Mehltau greift vor allem stark das Laub an, sodass die Blätter der Weinrebe vorzeitig abgeworfen werden.

Warum hilft Backpulver gegen Mehltau?

Ein anderes Hausmittel gegen Echten Mehltau ist Backpulver. Mische es mit Rapsöl und Wasser. Dadurch entsteht eine schwach alkalische Reaktion. Diese wird durch das Natron im Backpulver in Verbindung mit Wasser ausgelöst.

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