Wie gefährlich ist Prostatakrebs im Alter?
Während das Prostatakarzinom vor dem 50. Lebensjahr selten auftritt (bei einem 35-jährigen Mann liegt das Risiko bei 0,1 %, in den nächsten 10 Jahren an einem Prostatakrebs zu erkranken), so steigt das Risiko im Alter an (das Risiko, an einem Prostatakarzinom zu erkranken, liegt bei einem 75-jährigen Mann bei ca. 5 %).
Wie endet Prostatakrebs?
Mit Operation oder Bestrahlung lässt sich fortgeschrittener Prostatakrebs manchmal heilen. Hat Prostatakrebs gestreut, lässt sich das Fortschreiten mit Medikamenten aufhalten, zunächst mit einer Hormonentzugsbehandlung mit oder ohne Chemotherapie. Metastasen in den Knochen lassen sich gezielt behandeln.
Ist der Prostatakrebs über 70 Jahre alt?
Ist ein Patient über 70 Jahre alt, und befindet sich der Prostatakrebs zum Zeitpunkt der Diagnosestellung in einem frühen Stadium, so ist es sehr wahrscheinlich, dass die Lebenserwartung auch ohne Behandlung nicht beeinträchtigt wird. (Mehr zu Epidemiologie, Risiko und Prognose bei Prostatakrebs ).
Wie lange kann ein Patient mit metastasiertem Prostatakrebs überleben?
Wie lange ein Patient mit metastasiertem Prostatakrebs überleben kann, ist abhängig von der Bösartigkeit des Tumors und von der Art der Metastasierung. Darum ist die Lebenserwartung nach dem ersten Auftreten von Metastasen individuell sehr unterschiedlich.
Wie langsam wächst Prostatakrebs bei alten Männern?
Bislang glaubte man, dass Prostatakrebs gerade bei besonders alten Männern eher langsam wächst. Eine neue Studie mit über 460.000 Teilnehmern lässt eine andere Schlussfolgerung zu. Die Daten bringen damit frischen Wind in die Vorsorgediskussion.
Wie hoch sind die Heilungschancen bei Prostatakrebs?
Da Prostatakrebs durch die Früherkennung in etwa drei Viertel der Fälle bereits in einem Anfangsstadium diagnostiziert wird, sind die Heilungschancen sehr gut: Die relative 5-Jahres-Überlebensrate liegt dann bei über 90 Prozent.