Wie gelangt Quecksilber in die Umwelt?
In Europa und weltweit ist die industrielle und häusliche Verbrennung fester Brennstoffe – wie etwa Stein- und Braunkohle, Torf und Holz – eine der größten Quellen der Quecksilberverschmutzung. Diese Brennstoffe enthalten geringe Mengen von Quecksilber, das sie bei ihrer Verbrennung an die Umwelt abgeben.
Wie lange bleibt Quecksilber im Raum?
Natürlich verdampft das Quecksilber in Wirklichkeit noch weitaus langsamer; das heißt, dass die Belastung einerseits nach zwölf Stunden noch längst nicht weg ist (sondern z. B. erst nach einigen Wochen), dass andererseits aber die Quecksilberkonzentration in der Luft weit unter dem MAK-Wert bleibt.
Was kann passieren wenn man Quecksilber einatmet?
Die Inhalation großer Mengen von Quecksilberdampf schädigt zunächst die Lunge. Als kritisch gelten Konzentrationen von mehr als 1 Milligramm Quecksilber pro Kubikmeter Luft. Sie können zu Husten, Atemnot und schwersten Entzündungen von Bronchien und Lunge führen.
Was ist eine Quecksilbervergiftung?
Als Quecksilbervergiftung (Merkurialismus, Quecksilberintoxikation) bezeichnen Ärzte eine akute oder chronische Vergiftung mit dem Schwermetall Quecksilber (lat.: Hydrargyrum, Bezeichnung im Periodensystem: Hg). Was ist Quecksilber? Quecksilber (Hg) zählt zu den Schwermetallen.
Wie lange dauert das Quecksilber im Gehirn?
So schreibt Greenpeace in seinem Informationsratgeber „Quecksilber: Gift fürs Gehirn“: „Bis das Quecksilber im Blut abgebaut ist, dauert es 40 Tage und länger, im gesamten Körper rund 70 Tage. Im Gehirn dagegen ist mit einer Halbwertszeit von mehreren Jahren zu rechnen.
Welche Quecksilberverbindungen können überwunden werden?
Organische Quecksilberverbindungen können aus dem Magen-Darm-Trakt sowie über die Haut und die Lunge zu sehr hohen Anteilen aufgenommen werden und sich dann im Körper verteilen. Sogar die Blut-Hirn-Schranke kann überwunden werden, wie das UBA mitteilt.
Was sind die Quellen für quecksilberschäden?
Auch anorganisches und metallisches Quecksilber, das meist durch Einatmen aufgenommen wird, kann zu Nerven- und Nierenschäden führen. So zählen Zahnfüllungen aus Amalgam zu den Quellen für die Quecksilber-Belastung in der Bevölkerung. Das für die Zahnfüllungen verwendete Material besteht zu etwa 50 Prozent aus dem Schwermetall.