Wie hat sich die Bezeichnung Schlacke entwickelt?

Wie hat sich die Bezeichnung Schlacke entwickelt?

Die Bezeichnung Schlacke hat sich zu Beginn der Erzverhüttung aus dem Verb „schlagen“ entwickelt, da in dieser Zeit die nichtmetallischen Begleitphasen durch Schlagen vom Metall (Luppe) getrennt wurden. Eine bildhafte Darstellung hierzu findet sich am Beispiel der Eisenerzeugung bei Agricola.

Was ist Schlackenwolle bei Wärmedämmung zum Einsatz?

Schlacke, die beim Erstarren Luft eingeschlossen hat, ist deutlich leichter. Schlackenwolle kommt bei der Wärmedämmung zur Anwendung. Bei älteren Häusern, die in der Nähe von Gusswerken gebaut wurden, kam Schlacke oft direkt als Dämmmaterial zum Einsatz.

Was ist der Ausdruck „Schlacke“?

Der Ausdruck „Schlacke“ stammt übrigens aus früheren Zeiten, als die Schlacke vom entstandenen Metall abge„schlagen“ werden musste. Je nachdem, wie schnell die Schlacke abgekühlt wird, weist sie unterschiedliche mechanische Eigenschaften auf.

Wie wird die Schlacke abgegossen?

Die Schlacke wird im Schmelzfluss vom Metall abgetrennt und anschließend in flüssigem Zustand zum Abkühlen in so genannte Beete abgegossen. Von dort gelangt sie in die Aufbereitungsanlage, wo dann das Brechen und Sieben der Schlacke gemäß dem späteren Verwendungszweck erfolgt.

Welche LD-Schlacken sind für Straßenbaustoffe geeignet?

Je nach Kalkgehalt der LD-Schlacken sind diese als Straßenbaustoffe geeignet (bei geringem Kalkgehalt) oder können zu Düngern verarbeitet werden. Im Herbst 2012 präsentierte der österreichische Umweltdachverband jedoch eine Studie, die der Schlacke eine Gesundheitsgefährdung nahelegt.

Kann Schlacke als Dämmmaterial eingesetzt werden?

Bei älteren Häusern, die in der Nähe von Gusswerken gebaut wurden, kam Schlacke oft als Dämmmaterial zum Einsatz. Bei Renovierungsarbeiten kann diese in vielen Regionen als Bauschutt entsorgt werden.

Wie viel Eisen gibt es in der Schlacke?

Davon sind etwa drei Viertel Eisen und der Rest, also weniger als ein Prozent vom Restmüll, sind sogenannte Nicht-Eisen-Metalle, wie Edelstahl, Nickel, Kupfer, Zink und Zinn. Es findet sich Silber und Gold leider nur in kleinsten Mengen in der Schlacke.

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