Wie hoch ist die Erbschaftssteuer über dem Freibetrag?
Steuerklasse bestimmt über den Steuersatz
| Grad der Verwandtschaft | Freibetrag | Steuersatz |
|---|---|---|
| Enkel | 200.000 Euro | 7 bis 30 % |
| Eltern und Großeltern | 100.000 Euro | 7 bis 30 % |
| Geschwister, Nichten, Neffen, gesch. Ehepartner | 20.000 Euro | 15 bis 43 % |
| Alle übrigen Erben | 20.000 Euro | 30 bis 50 % |
Wie viel Steuer anfällt bei der Erbschaftsteuer?
Da Ihre Eltern noch leben, haben Sie einen Freibetrag von 200.000 Euro. Sie müssen also die Besteuerung von 20.000 Euro in Steuerklasse I an den Fiskus bezahlen: Das sind sieben Prozent der Summe, also 1.400 Euro Steuer. Ausnahmen: wann keine Steuer anfällt Bei der Erbschaftsteuer gibt es eine Reihe von Ausnahmen.
Wie kann man die Höhe der Erbschaftssteuer berechnen?
Um die Höhe der Erbschaftssteuer zu berechnen, müssen lediglich die Gesamtsumme des Erbes und das Verwandschaftsverhältnis zum Erblasser übermittelt werden Der Wert einer geerbten Immobilie richtet sich immer nach dem aktuellen Marktwert
Was muss man als gesetzlicher Erbe bezahlen?
Wenn man also in einem Testament oder Erbvertrag als Erbe eingesetzt wurde oder als gesetzlicher Erbe zum Zuge kommt – und die Erbschaft dann auch annimmt – dann muss man auf das Vermögen, das man als Erbe erhält, grundsätzlich Erbschaftsteuer bezahlen.
Wie hoch ist der Freibetrag der Erbschaftssteuer?
Auch hier liegt der Freibetrag bei 20.000 Euro. Wenn Sie der Ehepartner, der eingetragene Lebenspartner oder ein Kind des Verstorbenen (und gleichzeitig jünger als 27 Jahre alt) sind, bekommen Sie neben dem Freibetrag der Erbschaftssteuer auch noch eine andere Steuerbefreiung: den Versorgungsfreibetrag. Dieser ist auf 256.000 Euro festgesetzt.