Wie Isoliere ich kaltwasserleitung?
Rohre isolieren und Geld sparen
- Für Kaltwasserleitungen können Sie zum Schutz vor Kondensatbildung zu preiswerten Isolierungen greifen.
- Die Standartisolierung für Warm- und Kaltwasserleitungen besteht aus Polyethylen.
- Besonders einfach anzubringen sind selbstklebende Rohrisolierungen mit synthetischem Kautschuk.
Warum Wasserleitung isolieren?
Auch die Kaltwasserleitungen sollten isoliert werden, damit sich das Wasser nicht in einer wärmeren Umgebung aufwärmt. Doch die Isolierung der Kaltwasserleitung hilft eben auch gegen Kondenswasser. Ist das Rohr ummantelt, kann die warme Luft nicht mehr direkt auf das Rohr treffen. Also kommt es nicht zur Kondensation.
Welche Rohre für Kaltwasser?
Zuleitungsrohre von Kalt- bzw. Trinkwasserleitungen müssen die Aufrechterhaltung des Wasserdrucks sicherstellen. Sie haben deshalb einen kleineren Durchmesser als Ableitungsrohre. Während früher vor allem Bleirohre zum Einsatz kamen, werden heute Zuleitungen aus Kunststoff, Stahl oder Kupfer verwendet.
Wie Wasserleitungen isolieren?
Um eine Warmwasserleitung zu isolieren, wird Material mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit benötigt. Dazu eignen sich besonders gut Kunststoff, Mineralwolle und Kautschuk. Je nach Werkstoff kostet der laufende Meter zwischen 5 und 10 €.
Welche Leitungen müssen gedämmt werden?
Die Dämmung von Rohrleitungen (Heizungs- und Warmwasserleitungen) und Armaturen ist laut Energieeinsparverordnung (EnEV) und Gebäudeenergiegesetz (GEG) Pflicht, wenn diese in einem unbeheizten Raum (zum Beispiel im kalten Keller) verlaufen und zugänglich sind. Auch für die Dicke der Rohrisolierung gibt es Vorschriften.
Wie werden Wasserleitungen isoliert?
Rohre müssen deshalb von anderen Bauteilen entkoppelt werden. Dafür verwendet man Rohrschellen mit einer Schalldämmeinlage aus Gummi oder elastischem Kunststoff. Deren Schallschutz sollte der DIN 4109 entsprechen. Rohrschalen aus Kautschuk sind nicht billig, lassen sich aber besonders einfach verarbeiten.
Welche Leitungen für Wasser?
Folgende Werkstoffe kommen vor diesem Hintergrund für Trinkwasserleitungen und Rohrverbindungen in Betracht:
- Schmelztauchverzinkte Eisenwerkstoffe (verzinkter Stahl)
- Nichrostender Stahl (Edelstahl)
- Kupfer.
- Kunststoffe (Polyvinylchlorid-, Polyethylen-, Polybuten- und Polypropylenrohre)