Wie kann ein Arzt seine Lizenz verlieren?

Wie kann ein Arzt seine Lizenz verlieren?

Wenn sich ein Arzt eines Verhaltens schuldig gemacht hat, aus dem sich seine Unzuverlässigkeit oder Unwürdigkeit zur Ausübung des Arztberufs gem. § 3 Abs. 1 Nr. 2 Bundesärzteordnung (BÄO) ergibt, kann dies zum Entzug der Approbation durch Widerruf führen.

Wann verliert man als Arzt Approbation?

Gemäß § 5 Bundesärzteordnung (BÄO) kann die Approbation widerrufen werden, wenn sich ein Arzt eines Verhaltens nachträglich, also nach Erteilung der Approbation, schuldig gemacht hat, aus dem sich seine Unzuverlässigkeit oder Unwürdigkeit zur Ausübung des Arztberufs ergibt.

Wer ist für die Approbation zuständig?

Die Approbation wird von der zuständigen Behörde des Bundeslandes erteilt, in dem die Abschlussprüfung, also das Staatsexamen, erfolgreich abgeschlossen wurde. Bei einem Studienabschluss im Ausland erfolgt die Zulassung in dem Bundesland, in dem der Beruf ausgeübt werden soll.

Wann muss ein Arzt seine Zulassung abgeben?

Laut Gesetz verliere ein Arzt an seinem 68. Geburtstag seine Zulassung zur gesetzlichen Krankenversicherung. Das Gericht sei an die geltende Rechtslage gebunden und dürfe Beschlüssen des Parlaments nicht vorgreifen.

Wann verliert ein Apotheker seine Approbation?

Die Bundesärzteordnung und die Bundesapothekerordnung sehen vor, dass die Approbation entzogen werden kann, wenn sich ein Apotheker oder Arzt eines Verhaltens schuldig gemacht hat, aus dem sich seine „Unwürdigkeit“ oder „Unzuverlässigkeit“ zur Ausübung seines Berufs ergibt.

Was kann ein Arzt verlieren?

Neben medizinischem Fachwissen braucht ein Arzt das Vertrauen seiner Patienten. Beschädigt er das öffentliche Vertrauen in die Ärzteschaft, kann ihm die Approbation entzogen werden. Das gilt auch, wenn seine Tat nichts mit der Ausübung des Arztberufs zu tun hat.

Wo beantragen man die Approbation?

Wo wird die Approbation beantragt? Die Bearbeitung der Approbationsurkunde übernimmt in Abhängigkeit des jeweiligen Bundeslandes die zuständige Bezirksregierung. Dabei bestimmt der Prüfungsort welches Bundesland / welche Bezirksregierung verantwortlich ist.

Was ist eine ärztliche Approbation?

Nach dem Studium und der fachbezogenen Ausbildung können Ärzte einen Antrag zur Approbation (lat. Genehmigung/Erlaubnis) stellen. Dies geschieht gemäß der jeweiligen Approbationsordnung. Mit Erteilung der Approbation sind Ärzte durch eine staatliche Zulassung zur Ausübung ihres Berufs befugt.

Wie lange darf ein Hausarzt praktizieren?

Vertragsärzte dürfen nun überall so lange arbeiten, wie sie es möchten. Die Altersgrenze von 68 Jahren wird abgeschafft. Die neue Regelung tritt rückwirkend zum 1. Oktober 2008 in Kraft.

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