Wie kann man sich als Anwalt weiterbilden?
Hier zeigen wir Ihnen, welche Weiterbildungsmöglichkeiten Sie als Rechtsanwalt haben:
- Fachanwaltslehrgänge. Inzwischen kann man sich auf 24 Rechtsgebieten zum Fachanwalt weiterbilden.
- Ausbildung zum/zur geprüften Fachwirt/in für Büro-oder Projektorganisation.
- LL.M.-Studium.
- Ausbildung zum Mediator.
- Promotion.
Wie arbeitet ein Anwalt?
Zum Arbeitsalltag eines jeden Rechtsanwalts gehören aber stets Routinetätigkeiten wie E-Mails checken, Telefonate führen, Post beantworten, Akten heraussuchen und bearbeiten. Daneben nimmt er Gerichtstermine und Mandantengespräche wahr.
Wie kann ich mich an einen Rechtsanwalt wenden?
Das ist bei einem Anwaltsvertrag jederzeit möglich. Sie können sich außerdem an die zuständige Rechtsanwaltskammer wenden (diese finden sie auf dem Briefkopf des Rechtsanwalts). Diese leitet ein internes Verfahren gegen den Rechtsanwalt ein, wenn die Voraussetzungen dafür vorliegen.
Ist es irgendein Anwalt?
Ja. Und zwar nicht irgendein Anwalt, sondern ein Rechtsanwalt, der garantiert einen Schwerpunkt sowie langjährige Erfahrung im Strafrecht hat. Sie sind in guten Händen. Brauche ich eine Rechtsschutzversicherung?
Was ist Ziel der Rechtsberatung durch den Anwalt?
Ziel der Rechtsberatung durch den Anwalt ist es in jedem Fall dem Mandanten eigenverantwortlliche und sachgerechte Entscheidungen für seinen eigenen Rechtsstreit zu ermöglichen (Bundesgerichtshof, 13.03.2008, Az.: IX ZR 136/07). Aller Regel nach sollten sie bei Unregelmäßigkeiten ihren Anwalt zunächst einmal mahnen.
Welche Pflichten hat der Anwalt zu beachten?
Dieser Vertrag verpflichtet den Anwalt dazu, das Mandat sorgfältig durchzuführen. Kommt er diesen Pflichten nicht nach, macht er sich unter Umständen schadensersatzpflichtig. Auch Anwälte können also haften – im Schadensfall mit ihrem gesamten privaten Vermögen.