Wie konnte man nach West-Berlin?
West-Berlin hatte direkten Flugverkehr nur mit Flughäfen der Bundesrepublik sowie mit London und Paris. Es waren drei vereinbarte Luftkorridore zu nutzen. Neben der schnellen Verbindung war es die einzige Möglichkeit, ohne Kontrolle durch die DDR-Organe von und nach West-Berlin zu reisen.
Wie ist man früher nach West-Berlin gekommen?
Mit dem Flugzeug. Nur mit dem Flugzeug war es möglich, direkt anzureisen. Hierfür gab es für die Flugzeuge drei festgelegte Luftkorridore. Nur Flugzeuge der Alliierten, also US-amerikanische, britische und französische Fluglinien, durften West-Berlin anfliegen.
Wann durften Westberliner nach Ostberlin?
20. Dezember 1963
Familien, Freunde und Kollegen waren auseinandergerissen worden. Nach zähen Verhandlungen zwischen Ost- und West-Berlin gab es für die Bewohner Berlins einen ersten Hoffungsschimmer – ein Passierscheinabkommen ermöglichte es den West-Berlinern, am 20. Dezember 1963 wieder Ost-Berlin zu betreten.
Wie kamen die Drogen nach West-Berlin?
Die meisten Kuriere kommen über den DDR-Flughafen Schönefeld, wo mehrmals die Woche Maschinen von Ostblock-Airlines aus Südostasien landen. Die DDR-Interflug unterhält eine Direktverbindung nach Karatschi, nach Erkenntnissen der Fahnder derzeit die Drehscheibe für den Welt-Drogenhandel.
Welche Grenzübergänge gab es in Berlin?
West-Berlin – Ost-Berlin
- Chausseestraße zwischen den Bezirken Wedding und Mitte.
- Invalidenstraße über die Sandkrugbrücke zwischen den Bezirken Tiergarten und Mitte.
- Oberbaumbrücke zwischen den Bezirken Kreuzberg und Friedrichshain (nur für Fußgänger)
- Sonnenallee zwischen den Bezirken Neukölln und Treptow.
Wie konnte man vor dem Mauerfall von Ost nach West-Berlin gelangen?
Der Grenzübergang S-Bahnhof Friedrichstraße war der meist frequentierte Grenzübergang zwischen West- und Ost-Berlin. Hier verabschiedeten die Ost-Berliner ihren West-Besuch, der zurück in den Westteil der Stadt reiste, während ihnen selbst Westreisen überwiegend bis zum Rentenalter versagt blieben.