Wie lange darf Geld unterwegs sein?
Für Überweisungen gibt es, wie für den gesamten Zahlungsverkehr, klare Regeln: Eine Online-Überweisung darf höchstens einen Arbeitstag dauern, beleghafte Überweisungen zwei Tage. Das gilt für alle Zahlungen in Euro im gesamten SEPA-Raum.
Wie Erben vergessene Konten finden?
Für die Suche nach Konten bei Privatbanken können Sie sich an den Bundesverband deutscher Banken wenden und einen Antrag auf Kontennachforschung stellen. Dabei müssen Sie nachweisen, dass Sie zur Nachforschung berechtigt sind. Legen Sie Ihrem Antrag daher eine Kopie des Erbscheins oder des Testaments bei.
Wie lange werden die Geldeingänge bei meiner Bank gespeichert?
Bei einmaligen Zahlungen gilt eine Frist von zwei Jahren. Fehlt nach Ablauf dieser Fristen dennoch ein Beleg, kann dieser bei der Bank angefordert werden. Allerdings brauchen die Kreditinstitute entsprechende Unterlagen nur zehn Jahre zu archivieren (§ 257 HGB).“
Wann gilt etwas als überwiesen?
Das Geld muss bei Inlandszahlungen spätestens am dritten Bankgeschäftstag beim Kreditinstitut des Zahlungsempfängers ankommen, ab 1.1.2012 sogar am nächsten Geschäftstag. Bei beleghaften Überweisungen verlängert sich die Frist um einen Geschäftstag.
Was passiert mit Konto ohne Erben?
Eine Meldepflicht der Standesämter im Sinne eines allgemeinen Sterberegisters besteht nicht. Diese Gesetzeslücke führt dazu, dass eine Bank unter Umständen ewig ein Bankkonto oder Wertpapierdepot weiterführt, um sich dabei einer fiktiven Vertragspartei gegenüber zu sehen.
Wann endet eine bankvollmacht?
Bei der prämortalen Bankvollmacht darf der Bevollmächtigte bis zum Todesfall über das Konto des Vollmachtgebers verfügen. Die Vollmacht erlischt automatisch bei Eintreten des Todesfalls. Zu Lebzeiten kann außerdem die sogenannte postmortale Kontovollmacht erteilt werden.
Wie lange dauert eine Kontoeröffnung?
Grundsätzlich sollte bei jeder neuen Kontoeröffnung darauf geachtet werden, dass zunächst das Eintreffen der MaestroCard und gegebenenfalls auch der Kreditkarte sowie die dazugehörigen Geheimzahlen abgewartet werden. Innerhalb dieser ein- bis zweiwöchigen Bearbeitungszeit können Barabhebungen oder Überweisungen noch vom alten Konto vornehmen.
Warum wird ein Konto eingefroren?
Wenn ein Konto eingefroren wird, heißt das im Grunde, dass der Besitzer keine Tätigkeiten mehr ausführen kann. Überweisungen sind auf Eis gelegt und ausgehende Daueraufträge werde nicht mehr fortgeführt. Auch Geld kann nicht mehr abgehoben werden, bis die Sperre wieder aufgehoben wurde. Gründe für die Einfrierung eines Kontos kann es viele geben.
Wie lange darf ein Konto gesperrt werden?
Eine gesetzliche Regelung dazu, wie lange ein Konto gesperrt werden darf, gibt es nicht. Grundsätzlich kann das betroffene Konto daher so lange gesperrt bleiben, bis die Ursache für die Kontosperrung aufgehoben wurde.
Wie lange sollten Bankkonten bestehen bleiben?
Bankkonten sollten so lange wie nötig bestehen bleiben Rechtlich betrachtet existieren weder Fristen, wie lange Bankkonten und Depots nach dem Tod ihres Inhabers offen bleiben, noch Pflichten, sie zu löschen. Theoretisch haben sie ewig Bestand. Verfügungsberechtigt sind der oder die Erben.