Wie lange dauerte die Errichtung von Stonehenge?
Die Errichtung von Stonehenge lag noch 500 Jahre in der Zukunft, als die Avantgarde der Jungsteinzeit auf den Orkney-Inseln im heutigen Schottland um 3200 v. Chr. den „Ring of Brodgar“ errichtete, einen riesigen Steinkreis mit 104 Metern Durchmesser und 60 Stelen, 27 stehen noch. Exportierten die Erbauer ihr Wissen nach Stonehenge?
Wie kann man Stonehenge gesehen haben?
Stonehenge – muss man gesehen haben, jedoch wem es reicht die Sehenswürdigkeit von 2 Seiten zu sehen, kann sich den Eintritt von ca. 25Pfund sparen – von Norden kann man bis auf wenige Meter an Stonehenge heranfahren (Baxter Farm) und dann einen öffentlichen Fußweg entlang laufen – man steht dann ca. 4m weiter als die zahlenden Besucher.
Was haben die Ausgrabungen in Stonehenge gemacht?
Ausgrabungen in Stonehenge haben große Löcher zum Vorschein gebracht, die an einer Seite angeschrägt waren. Die Arbeiter schoben den Stein über die Schräge in das Loch, sodass das eine Ende dadurch bereits ein Stück in die Luft ragte. Um dieses Ende banden sie jetzt Seile aus Leder oder Tierhaar, an denen sie den Stein in die Senkrechte zogen.
Was fanden Archäologen in Stonehenge?
Archäologen fanden dann auch Reste von viel älteren Kultplätzen in der Nähe dieser Quelle – und Beweise dafür, dass der Ort schon vor rund 7000 Jahren besiedelt war, und zwar von Jägern und Sammlern. Stonehenge ist also nur der auffälligste Bau in einer schon lange vorher bestehenden Rituallandschaft.
Ist Stonehenge ein spiritueller Ort?
Stonehenge ist nicht nur eine Touristenattraktion, sondern auch ein spiritueller Ort. Bei Ereignissen wie der Wintersonnenwende wird das besonders deutlich – eine Herausforderung für die Organisatoren. Heilstätte, Beisetzungsort, astronomisches Observatorium: Über den Entstehungsgrund von Stonehenge rätseln Archäologen seit Jahrhunderten.
Was war der größte Segen für die Gesundheit der Druiden?
„Und wer sein Fleisch aß, dem war der größte Segen für seine Gesundheit gewiss.“ Tacitus beschrieb sogar eine Schlacht in Wales, während der die Druiden „ihre Altäre mit dem Blut der Gefangenen [überzogen] und ihre Götter mit Hilfe menschlicher Eingeweide [um Rat fragten].“