Wie macht man eine Zahnspange?
Lose Zahnspangen werden in Handarbeit im kieferorthopädischen Labor hergestellt. Diese Platte besteht normalerweise aus Polymethylmethacrylate, einem speziell in der Kieferorthopädie verwendeten und für die Gesundheit unbedenklichen Kunststoff. Nach dem Schleifen und Polieren ist die Spange nun bereit für den Einsatz.
Was macht die Zahnspange?
Eine Zahnspange dient dazu, Fehlstellungen von Zähnen oder des Kiefers zu behandeln. Sie kommt meist schon während der Wachstumsphase der Zähne – also bei Kindern – zum Einsatz. Bei Erwachsenen lassen sich mit Hilfe einer Zahnspange häufig nur noch Zahnfehlstellungen korrigieren.
Wo wurde die Zahnspange erfunden?
Die heutigen festen Zahnspangen gehen auf den US-Zahnarzt Edward Angle zurück, den „Vater der modernen Kieferorthopädie“. Er entwickelte um 1900 ein System, bei dem jeder Zahn mit einem Halteelement aus Metall bestückt wurde: Brackets.
Ist eine Zahnspange gesund?
Viele Menschen denken bei einer Zahnspange zuerst an die Zahnästhetik und weniger an die Gesundheit. Dabei ist ein guter Zusammenbiss von hohem medizinischem Nutzen. Eine Zahnspangenbehandlung stärkt die Mundgesundheit sowie das körperliche und seelische Wohlbefinden.
Wie macht man eine feste Zahnspange?
Zuerst wird der Kieferorthopäde die Zähne gründlich reinigen und trocknen. Dann wird er oder sie Bonding-Kleber auftragen und die Brackets (die kleinen Metall- oder Keramikvierecke) befestigen. Der Kleber schmeckt nicht gut, ist aber harmlos.
Wie kaut man mit einer Zahnspange?
Harte und kernige Speisen (wie z.B. Nüsse, Brotkrusten und Äpfel) sollten in kleine Stückchen geschnitten und behutsam mit den Backenzähnen gekaut werden. Des Weiteren ist es ratsam, auf klebrige Nahrungsmittel (Kaugummis, Karamell oder Lakritz) während der gesamten Behandlung zu verzichten.
Was bekommt man nach einer festen Zahnspange?
Retention-Nachbehandlung Um dies zu verhindern, ist nach dem Tragen einer Zahnspange immer eine Nachbehandlung nötig. Für diese Retentionsphase kommen sogenannte Retainer zum Einsatz. Hierbei bieten sich zwei Verfahren an. Zum einen gibt es Retentionsschienen, oder Retentionsplatten die über Nacht getragen werden.
Wer hat die Zahnspange erfunden?
Edward H. Angle hat zwischen 1890 und 1920 die kieferorthopädische Behandlung systematisiert und die Grundlagen für die heute noch gebräuchliche festsitzende Spange (Brackets) gelegt. In dieser Zeit entstand auch die erste herausnehmbare Dehnapparatur von Walther H. Coffin, die aus Kautschuk und Klavierdraht bestand.
Wie viele Menschen haben eine feste Zahnspange?
Fast 60 Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland tragen eine Spange. „Die Zahl hat sich im Vergleich zu früheren Jahrzehnten erhöht“, sagt Gundi Mindermann, Bundesvorsitzende des Berufsverbandes der Deutschen Kieferorthopäden.
Ist eine feste Zahnspange schädlich?
Grote: Man kann auch durch das Tragen von Zahnspangen Krankheiten auslösen. Es kann vermehrt zu Karies kommen, die Zähne können an den Klebestellen der Brackets entmineralisieren, auch Zahnfleischentzündungen sind möglich.
https://www.youtube.com/watch?v=NCB1BiwO0Gc