Wie übt die Hornschicht diese Barrierefunktion aus?
Die äußerste Schicht der Haut ist eine Hornschicht, die als Barriere gegen chemische und physikalische Einflüsse dient. Wasser, fettlösende Stoffe wie Tenside und organische Lösemittel lockern die Bausteine der Hornschicht und schwächen ihre Barrierefunktion.
Was ist die Hautbarriere?
Die Haut schützt den menschlichen Körper vor Feuchtigkeitsverlust, außerdem verhindert sie, dass Bakterien, Viren oder Substanzen in den Körper eindringen. Dass diese lebenswichtigen Funktionen erfüllt werden, gewährleistet die sogenannte Hautbarriere.
Was passiert wenn die Hautbarriere geschädigt ist?
Wenn die Hautbarriere beschädigt oder beeinträchtigt ist, verliert die Haut elementare Substanzen, die die Hautzellen intakt halten: Ceramide, Cholesterin und Fettsäuren wie Linolsäure. Dies führt zu Wasserverlust und die Haut wird anfälliger für alle Arten von äußeren Aggressoren.
Was tun bei kaputter Hautbarriere?
Gerbstoffe können Anzeichen mildern, dazu eignen sich vor allem Kompressen mit Schwarz- oder Grüntee, die Sie zwei Mal am Tag für zehn Minuten auf Ihr Gesicht auflegen. Auch eine Tuchmaske kann helfen. Sie versorgt Ihre überpflegte Haut mit jeder Menge Feuchtigkeit.
Wie funktioniert unsere Hautbarriere?
Die Hautschutzbarriere fungiert als natürlicher Schutzschild gegen äußere Einflüsse. Sie reguliert außerdem den Wasserhaushalt der Haut und sorgt so für den optimalen Feuchtigkeitsgehalt, der wichtig ist für eine gesunde Haut. Denn die Haut eines Erwachsenen besteht zu ca. 70 % aus Wasser.
Was bedeutet schwächt die Barrierefunktion der Haut?
Bei Neurodermitis ist die Hautbarriere gestört: Äußere, schädigende bzw. entzündungsfördernde Substanzen können leichter eindringen (auch Bakterien oder Allergene) und Wasser leichter austreten. Die Haut ist trocken, entzündet sich leichter und eine allergische Sensibilisierung scheint vereinfacht.