Wie verläuft eine Dysplasie?
Die Zellen des Gebärmutterhalses erneuern sich ständig. Wenn sich die Zellen bei der Erneuerung verändern, z. b.: aufgrund einer Infektion mit humanen Papillomaviren (HPV), werden sie dysplastisch genannt, und das Gewebe, in dem die Zellen vorhanden sind, wird als Dysplasie bezeichnet.
Was ist zervikale Dysplasie?
Gebärmutterhalskrebs beginnt mit langsam fortschreitenden Veränderungen der normalen Zellen auf der Oberfläche des Gebärmutterhalses. Diese Veränderungen, sogenannte Dysplasien oder zervikale intraepitheliale Neoplasien (CIN), werden als Krebsvorstufen angesehen.
Wann spricht man von Gebärmutterhalskrebs?
An Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) erkranken Frauen im Schnitt mit 53 Jahren. Auslöser ist in der Regel eine bestimmte Virusinfektion (HPV) im Genitalbereich. In frühen Stadien ist Gebärmutterhalskrebs fast immer heilbar. Mit zunehmender Ausbreitung des Tumors sinken die Heilungschancen.
Woher bekommt man Gebärmutterhalskrebs?
HP-Viren als Ursache für Gebärmutterhalskrebs. Wissenschaftler haben festgestellt, dass Gebärmutterhalskrebs fast immer durch bestimmte Virenarten, die sogenannten Humanen Papilloma Viren (HPV), entsteht. Diese Viren werden beim Geschlechtsverkehr übertragen. HPV-Infektionen sind sehr häufig und bleiben meist unbemerkt …
Woher bekommt man HPV-Viren?
Viele HPV-Viren werden durch bloßen Hautkontakt übertragen. Das gilt besonders für jene Erreger, die harmlose Hautwarzen (Papillome) hervorrufen. HPV-Typen, welche die Geschlechtsorgane infizieren und etwa Feigwarzen oder Gebärmutterhalskrebs auslösen, werden dagegen hauptsächlich durch Geschlechtsverkehr übertragen.
Wie entsteht ein Papillom?
Die Viren, die ein Papillom verusachen, werden meistens durch Hautkontakt übertragen. Aber auch genitale HP-Viren können Papillome auslösen. So ist zum Beispiel bekannt, dass HPV bei der Geburt auch auf das Neugeborene übertragen werden kann und dadurch Kehlkopfpapillome beim Kind entstehen können.