Wie werden Mediatoren erfolgreich meistern?
Ein Mediator wird letztlich seine vielfältigen Aufgaben und Rollen, die ihm im Mediationsprozess angetragen werden, nur dann erfolgreich meistern können, wenn auf ihn das zutrifft, was sich hinter der Bezeichnung der „vier M“ verbirgt: Mediatoren müssen Menschen mögen.
Was macht einen Mediator aus?
Der Mediator wird bemüht sein, so wenig wie möglich in die Vergangenheit zu schauen und Schuldfragen zu thematisieren, sondern seine Arbeit auf die Gegenwart zu konzentrieren und den Fokus auf künftige, tragfähige Vereinbarungen zu legen. Was macht einen Mediator aus?
Wie wird die Ausbildung zum Mediator abgeschlossen?
Zudem wird von Anfang an auf ein IHK-Zertifikat hingearbeitet, das heißt, auf den IHK-Zertifikatstest intensiv vorbereitet. Das IHK-Zertifikat ist der Nachweis, der allgemein anerkannt wird. Mit dem IHK-Zertifikat gilt die Ausbildung zum Mediator als erfolgreich abgeschlossen.
Was ist ein unabhängiger und neutraler Mediator?
Ein Mediator ist eine unabhängige und neutrale Person ohne Entscheidungsbefugnis, die die Parteien durch die Mediation führt ( § 1 Abs. 2 MediationsG ). Das Mediationsgesetz unterscheidet zwischen dem (einfachen) Mediator und dem Zertifizierten Mediator.
Welche Eltern sind für den Mediationsprozess zuständig?
Für diese Entscheidungen sind die Eltern zuständig und verantwortlich. Es kann sinnvoll sein, Kinder in den Mediationsprozess mit einzubeziehen. Immer werden Familienmediator/innen die Kinder mit im Blick haben und die Eltern unterstützen, jenseits der eigenen Bedürfnisse über die Kinder nachzudenken.
Was ist die erforderliche Kompetenz eines Mediators?
Zur erforderlichen Kompetenz des Mediators zählt zum einen, dass er über das erforderliche theoretische und praktische Rüstzeug verfügt, um die Parteien in sachkundiger Weise durch die Mediation führen zu können.