Wie wird der Deckungsbeitrag berechnet?

Wie wird der Deckungsbeitrag berechnet?

Die Formel für den Deckungsbeitrag lautet: Deckungsbeitrag = Erlöse – variable Kosten. Mit dem Deckungsbeitrag arbeiten z.B. die Deckungsbeitragsrechnung sowie die Break-Even-Analyse. Alternative Begriffe: absoluter Deckungsbeitrag (absoluter DB), Deckungsspanne, contribution margin (englisch).

Was ist Deckungsbeitrag 1?

Zur Berechnung des DB 1 (auch Direct Costing) werden von den Umsatzerlösen lediglich die variablen Kosten eines Produkts abgezogen. Für den DB 2 (auch Fixkostendeckungsrechnung) hingegen werden außer den variablen Kosten auch noch verschiedene fixe Herstellkosten vom Nettoerlös abgezogen.

Wie hoch ist ein guter Deckungsbeitrag?

Liegt der Anteil der Fixkosten an den Gesamtkosten beispielsweise bei 30%, so sollte auch der Deckungsbeitrag eines Produkts mindestens 30% betragen. Sonst macht man Verlust darauf oder muss es mit Hilfe von profitableren Produkten quersubventionieren. Ist der Deckungsbeitrag höher, so wird Gewinn erzielt.

Was bedeutet Deckungsbeitrag in Prozent?

Der Deckungsbeitrag in Prozent gibt an, welchen Anteil ein Produkt an der Deckung der Fixkosten im Betrieb hat. Der Deckungsbeitrag in Prozent gibt den Deckungsbeitrag in Relation zu den Umsatzerlösen an.

Was ist ein Deckungsbeitrag einfach erklärt?

Der Deckungsbeitrag ist die Differenz zwischen Umsatz und den variablen Kosten, also der Betrag, welcher zur Deckung der Fixkosten verfügbar ist.

Für was ist der Deckungsbeitrag?

Der Deckungsbeitrag (englisch contribution margin) ist in der Kosten- und Leistungsrechnung die Differenz zwischen den erzielten Erlösen (Umsatz) und den variablen Kosten. Es handelt sich also um den Betrag, der zur Deckung der Fixkosten zur Verfügung steht.

Was versteht man unter fixen und variablen Kosten?

Bei den meisten Produktionsprozessen entstehen sowohl Kosten, die von der Menge der produzierten Güter abhängen (variable Kosten), wie auch Kosten, die unabhängig von der Produktionsmenge immer in gleicher Höhe anfallen (fixe Kosten).

Was sind variable Gemeinkosten?

In Abhängigkeit des Grades der Beschäftigung (Beschäftigungsgrad) kann der fixe Anteil (fixe Kosten, Fixkosten) als fixe Gemeinkosten und der variable Anteil (variable Kosten) als variable Gemeinkosten bezeichnet werden.

Warum sind Einzelkosten variable Kosten?

Hier klicken zum AusklappenEinzelkosten sind immer variabel, denn sie sind einzeln dem Kalkulationsobjekt (z.B. Produkt) zuordenbar. Insofern schwanken sie auch mit diesem. Fixe Kosten hingegen sind immer „gemein“, sie lassen sich nicht dem Kalkulationsobjekt zuordnen, denn sie schwanken gerade nicht mit diesem.

Ist Gemeinkosten berechnen?

Den Gemeinkostenzuschlag berechnen Für die Berechnung des Gemeinkostenzuschlags dividieren Sie die Summe der Gemeinkosten durch die Zuschlagsbasis. Bei der Zuschlagsbasis handelt es sich um die jeweiligen Einzelkosten (z. B. Materialkosten) der jeweiligen Kostenstelle.

Warum trennt man Einzel und Gemeinkosten?

Einzelkosten sind solche Kosten, die sich einzeln mit einem Beleg erfassen lassen für ein Produkt, eine Produktgruppe, eine Geschäftssparte – oder aber für eine Kostenstelle, Abteilung, für ein Zweigwerk. Gemeinkosten sind solche Kosten, die gemeinsam für eine Anzahl von Aufträgen entstehen.

Welche Kosten sind jedenfalls Einzelkosten?

Gemeinkosten sind die Bezugsobjekte Kostenstelle und Kostenträger. Einzelkosten werden auch als direkte Kosten bezeichnet. Kostenträgereinzelkosten sind Kosten, die direkt einem Kostenträger (Produkt) zugerechnet werden können.

Was sind Beispiele für Einzelkosten?

Einzelkosten bezeichnen in der Kostenrechnung Kosten, welche einem Bezugsobjekt (meist Kostenträger, i. Nutzkosten) zu den Einzelkosten gezählt. Beispiele für Einzelkosten sind Materialeinzelkosten (Werkstoffkosten) oder der Fertigungslohn.

Wie setzen sich Einzelkosten zusammen?

Sie lassen sich einem einzelnen Produkt oder einer einzelnen Dienstleistung mengen- und wertmäßig zurechnen und fließen direkt in die Kostenträgerrechnung ein. Zusammen mit den Gemeinkosten ergeben die Einzelkosten die Gesamtkosten im Unternehmen.

Welche der folgenden Kostenarten zählt in der Kostenrechnung zu den Einzelkosten?

Einzelkosten können nach dem Verursachungsprinzip direkt einem bestimmten Kostenträger (Produkt, Dienstleistung) zugerechnet werden.

  • Materialeinzelkosten.
  • Fertigungseinzelkosten.
  • Sondereinzelkosten der Fertigung.
  • Sondereinzelkosten des Vertriebs.

Welche Positionen zählen bei einem Zahnarzt zu den Kostenarten?

Sachkosten (Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe, AfA usw.) Kapitalkosten (kalk. Zinsen) Dienstleistungen Dritter (Transportkosten)

Beginne damit, deinen Suchbegriff oben einzugeben und drücke Enter für die Suche. Drücke ESC, um abzubrechen.

Zurück nach oben