Wie wirkt Oxalsäure auf die Bienen?
Grundsätzlich funktioniert das so: Oxalsäure ist ein Kontaktgift und wird bei der Behandlung von den Bienen über ihre Körperoberfläche aufgenommen. Dadurch übersäuert die sogenannte Hämolymphe der Bienen, eine Körperflüssigkeit, die ähnlich wie Blut im Körper der Bienen zirkuliert.
Wie behandelt man Bienen mit Oxalsäure?
Träufeln Sie die Oxalsäure-Lösung möglichst fein und gleichmäßig in die besetzten Wabengassen – also zwischen die Waben, dort wo Bienen sitzen. Ziel soll sein, dass möglichst viele Bienen mit der Oxalsäure benetzt werden. Die Bienen verteilen die Säure durch ihren Putztrieb selbst weiter im Volk.
Was ist Oxuvar?
Oxuvar 5,7% ist eine konzentrierte Lösung für die Winterbehandlung der Varroose. Einfach das Konzentrat in der Flasche 1 zu 1 mit Zucker mischen. Die neu zubereitete Träufellösung für die Winterbehandlung enthält jetzt 3,5% Oxalsäure-Dihydrat zum Träufeln auf brutfreie Völker.
Wann Winterbehandlung Bienen?
Voraussetzung für eine erfolgreiche Winterbehandlung: Brutfreiheit! Man geht davon aus, dass die Königin mit dem ersten Frost aufhört Eier zu legen – es beginnt eine Brutpause. 21 Tage nach dem ersten Frost sollte also rechnerisch Brutfreiheit herrschen und ein guter Zeitpunkt für die Behandlung sein.
Wann behandelt man Bienen mit Oxalsäure?
Richtiges Wetter für Oxalsäure-Behandlung Das ist meist zwischen Mitte November und Ende Dezember. Temperatur zwischen 3 und 10°C sind gut, die Bienen sollten also nicht fliegen. Ideal ist es, morgens zu behandeln, da die Bienen zu dieser Zeit enger sitzen.
Wann sind die Bienen Brutfrei?
Drei Wochen nach den ersten richtigen Nachtfrösten können Sie davon ausgehen, dass die Bienenvölker brutfrei sind. Spätestens in der zweiten Januarwoche brüten die Völker normalerweise wieder – möglicherweise schon Anfang Januar. Die größte Wahrscheinlichkeit für Brutfreiheit liegt in der Woche um Weihnachten.