Wird elektroschocktherapie noch angewendet?
Die Stromtherapie ist sehr wirksam: 70 Prozent der Patienten, denen zuvor nicht geholfen werden konnte, sprechen gut darauf an. Angewendet wird diese Behandlung schon seit Jahrzehnten. Dennoch wusste man bislang nicht, wie sie eigentlich funktioniert.
Wann Elektroschocks?
Es waren seltene Fälle, von einer einstelligen Zahl pro Jahr ist die Rede. Dabei gehörte die Behandlung vor der Entwicklung des ersten Neuroleptikums auch in Eppendorf zum Standard. Dort wurden vermutlich schon 1939 erstmals Elektroschocks durchgeführt, die Methode war 1938 in Italien eingeführt worden.
Wie schnell wirkt eine EKT?
Zudem wirkt EKT schnell, oft binnen einer Woche, und gilt in ihrer Wirksamkeit dem gängigen Psychopharmaka überlegen, die meist nach zwei Wochen ihre Wirkung überhaupt erst entfalten – womit noch nicht klar, ist, dass sie auch helfen.
Was passiert bei einer EKT?
Die elektrische Stimulation dauert nur wenige Sekunden und erfolgt in Kurznarkose. „Nach heutigem Kenntnisstand ist die Wirkung der EKT auf eine erhöhte Ausschüttung von Neurotransmittern und auf regenerative Prozesse im Zentralnervensystem zurückzuführen.
Ist Ketamintherapie gefährlich?
Ketamin zur Therapie schwerer Depressionen „Ein großer Nachteil der Ketamin-Therapie ist gegenwärtig, dass man einen Teil der Patienten zwar schnell aus der Depression herausbekommt, aber gleichzeitig eine hohe Rückfallwahrscheinlichkeit hat“.
Was sind Elektroschocks?
Elektroschocktherapie bezeichnet die Verwendung von Elektroschocks, also die kurzzeitige und absichtliche Einwirkung von Strom auf einen Organismus, zum Zwecke der Therapie.
Welche Medikamente werden zur Behandlung von Depressionen eingesetzt?
Die Medikamente, die zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden, bezeichnet man als Antidepressiva. Sie enthalten Wirkstoffe, die auf unterschiedliche Weise in den Hirnstoffwechsel eingreifen, indem sie die Aktivität bestimmter Nervenbotenstoffe beeinflussen.
Wie kann man Depressionen behandeln?
Grundsätzlich kann man sagen, dass bei leichteren und mittelgradigen Depressionen zwischen Psychotherapie oder medikamentöser Behandlung gewählt werden kann, bei schweren Depressionen wird die Kombination von Psychotherapie und medikamentöser Behandlung empfohlen. Heutzutage ist die Depression eine gut behandelbare Krankheit.
Wie kann man Behandlung von Depressionen einschließen?
Die Behandlung von Depressionen kann gemäß der deutschen ärztlichen Leitlinie verschiedene Phasen einschließen: In der akuten Phase der Erkrankung geht es zunächst darum, die aktuellen Beschwerden so schnell und so gut wie möglich zu behandeln. Diese Phase der Behandlung nennt man auch Akuttherapie. Sie kann Wochen bis Monate dauern.
Wie kann Psychotherapie eingesetzt werden?
Psychotherapie kann zur Behandlung von Patienten und Patientinnen eingesetzt werden, die unter Depressionen leiden. Sie lässt sich auch nach dem Abklingen der Symptome als Erhaltungstherapie weiterführen.