Wo steht das Wahrzeichen von Rio de Janeiro?
Der Cristo Redentor (Christus, der Erlöser) ist – neben dem Zuckerhut – das bekannteste Wahrzeichen von Rio de Janeiro. Die Christusstatue ist die größte Art déco Statue der Welt und befindet sich südlich des Stadtzentrums auf dem 710 Meter hohen Berg Corcovado, mitten im wunderschönen Nationalpark Tijuca.
Wie hoch ist das Wahrzeichen von Rio de Janeiro?
Zu diesen Granithügeln gehören auch die beiden Wahrzeichen Rios, der 394 Meter hohe Zuckerhut, unmittelbar auf einer Halbinsel in der Guanabara-Bucht gelegen, sowie der 704 Meter hohe Corcovado mit der Christusstatue auf dem Gipfel.
Wie entstanden die Favelas?
Die ersten Favelas entstanden Anfang des 19. Jahrhunderts. Gründe für die Entstehung sind u. a. die Dürre im Landesinneren 18175 und die Abschaffung der Sklaverei 1888. Diese verschiedenen Gründe hatten zu Folge, dass die Menschen aus den ländlichen Regionen in die Städte flüchteten um Arbeit zu finden.
Wie kommt es zur Entstehung von Slums?
Die Siedlungsbereiche der schwächeren Bevölkerungsgruppen in diesem Gefüge können sich im Lauf der Zeit zu Slums verwandeln. Die Rolle der innerstädtischen Verkehrswege bei dieser Entwicklung ist ambivalent, da deren eigentlicher Zweck die Stadtteile zu verbinden auch von deren Trennungswirkung überlagert wird.
Wo liegen die Favelas in Rio?
Die Armenviertel von brasilianischen Städten werden Favelas genannt. In Rio de Janeiro befindet sich die größte Favela Lateinamerikas, genannt Rocinho. Am Hang südlich von Rio gelegen bietet sie einen fantastischen Blick auf die Stadt.
Wie viele Slums gibt es?
Betrachtet man Armut als die schwerste Menschenrechtskrise weltweit, dann sind Slums ihr sichtbarster Ausdruck: Heute leben Schätzungen zufolge mehr als eine Milliarde Menschen in rund 200.000 Slums weltweit.
Wo gibt es Slums auf der Welt?
In Südasien (mit Indien) und in Ostasien (mit China) leben insgesamt rund eine halbe Milliarde Menschen in Slums, also die Hälfte der globalen Slumbevölkerung. In den Städten Afrikas gibt es dagegen „nur“ 166 Mio. Slumbewohner, in Lateinamerika und Karibik 128 Mio. und in Nordafrika 21 Mio.
Was sind Marginalviertel?
Marginalviertel kennzeichnen nach wie vor die unkontrolliert ausufernden Stadtränder in der Dritten Welt. Lange Zeit galten sie als „Krebsgeschwüre“ der Städte und riefen gleichermaßen Abscheu wie Mitleid hervor.
Wie entstehen Marginalsiedlungen?
Marginalsiedlungen sind randstädtische „Elendssiedlungen“ mit mangelhafter Bausubstanz, hohen Einwohnerdichten, unzureichender Wohn- und Infrastruktur sowie hohen Anteilen an Personen mit niedrigem oder unregelmäßigem Einkommen.
Was ist der Unterschied zwischen Slums und Marginalsiedlungen?
Marginalsiedlung: „Marginalsiedlungen unterscheidet man akademisch zwischen Slums, innenstadtnahen Wohngebieten mit starken Verfallserscheinungen, und Hüttensiedlungen, die oft quasi „über Nacht“ auf öffentlichem Grund entstehen.
Was ist eine hüttensiedlung?
Hüttensiedlungen, randstädtische Elendsviertel (Marginalsiedlungen) in Entwicklungsländern, die aus primitiven, selbstgebauten Baracken aus Brettern, Pappe, Wellblech o. Ä. bestehen.