Wo wird körpereigenes Fett gebildet?
Bei der Verdauung werden Fette (Lipide) und fettähnliche Substanzen (Lipoide) durch die Magenmotorik emulgiert und teilweise bereits (durch Magenlipase) zerlegt. Dieses setzt sich im Darm fort, bis schließlich durch den Gallensaft kleinste Fetttröpfchen gebildet werden.
Welche Stoffe speichern Pflanzen?
In Pflanzen wird die Funktion der Speicherung (Allokation (Botanik)) häufig von speziellen Zellen, Geweben oder Organen übernommen. Die wichtigste Stoffgruppe sind hier die Kohlenhydrate, wobei Saccharose und Fructane in gelöster Form in der Vakuole, Stärke in Plastiden (v. a. Amyloplasten) gespeichert werden.
Welche Reservestoffe gibt es?
Die wichtigsten Reservestoffe zählen zu den Kohlenhydraten (vor allem die Reservepolysaccharide Glykogen und Stärke, auch Saccharose und Inulin), zu den Fetten und Ölen (Fettspeicherung, Lipide, Poly-β-hydroxybuttersäure) und zu den Proteinen (Aleuron).
Wie und wo werden Fette gebildet?
Pflanzen bilden die Fette durch Umwandlung von Glucose, die bei der Fotosynthese entsteht. Die mit der Nahrung aufgenommenen Fette werden während der Verdauung in kleinste wasserlösliche Bestandteile zerlegt, gelangen ins Blut und können als Ausgangsstoffe für körpereigene Fette dienen.
Wie sind die Zellen in der Lage zu wachsen?
Durch die Nahrungsaufnahme sind die Zellen unter anderem in der Lage, zu wachsen. Bei den pflanzlichen Zellen nehmen die Vakuolen an Wasser zu, die Zellen dehnen sich aus und die Zellwand wächst. Dadurch nehmen die einzelnen Zellen und auch die gesamte Pflanze an Größe zu. Dabei sind Pflanzen in der Lage, während ihres gesamten Lebens zu wachsen.
Welche Plastiden sind in den pflanzlichen Zellen?
Diese sind aus endosymbiontisch lebenden Zellen entstanden. Vier wichtige Plastidentypen sind die Proplastiden, die Chromoplasten, die Leukoplasten und die Chloroplasten. Letztere sind für das Betreiben der Photosynthese zuständig. Plastiden kommen in den pflanzlichen Zellen vor, aber nicht in tierischen Zellen.
Welche Zellen unterstützen die pflanzliche Zelle?
Damit eine Zelle insbesondere gegenüber äußeren, mechanischen Einwirkungen stabil bleibt, muss sie gut gestützt sein. Diese Stützfunktion übernimmt in der pflanzlichen Zelle vor allem die Zellwand. Diese besteht zum Großteil aus den Polysacchariden Cellulose und Pektin und dem Biopolymer Lignin.
Wie nehmen die pflanzlichen Zellen Wasser zu?
Bei den pflanzlichen Zellen nehmen die Vakuolen an Wasser zu, die Zellen dehnen sich aus und die Zellwand wächst. Dadurch nehmen die einzelnen Zellen und auch die gesamte Pflanze an Größe zu. Dabei sind Pflanzen in der Lage, während ihres gesamten Lebens zu wachsen. Die tierischen Zellen nehmen beim Zellwachstum ebenfalls an Größe und Volumen zu.