Woher kommt der Begriff Hundstage?

Woher kommt der Begriff Hundstage?

Namengebend ist das Sternbild Großer Hund (Canis Major). Vom Aufgang des Sternbildes bis zur Sichtbarkeit als Gesamteinheit vergehen 30 bis 31 Tage, woher sich deshalb die Bezeichnung „Tage vom großen Hund“ (Hundstage) ableitet.

Wann sind die Hundstage im August?

Die Tage zwischen dem 23. Juli und 23. August werden zwar Hundstage genannt, haben aber mit den Vierbeinern rein gar nichts zu tun. Namensgeber für die Hitzeperiode ist nämlich das Sternenbild Großer Hund mit seinem hellsten Stern Sirius (Hundsstern).

Warum werden die Tage im Juli und August Hundstage genannt?

Benannt sind die Hundstage nach Sirius, einem ungewöhnlich hellen Stern im Sternbild des Großem Hundes, der im letzten Augustdrittel am Firmament erscheint. Schon die Römer nannten daher die Zeit der großen Hitze zwischen dem 23. Juli und dem 23. August lat. dies caniculares (Tage des Hundssterns).

Was ist der hundsstern?

Dieser Stern ist Sirius – bekannt als der Hundsstern, weil er der hellste Stern im Sternbild Großer Hund ist. Sirius ist mehrfach leuchtkräftiger als die Sonne. Sie bilden das Dreieck, das den hinteren Teil des Großen Hundes darstellt.

Wie wird der Hundsstern genannt?

Sirius als Stern von Homer und Hesiod poetisch verarbeitet. Homer nannte den Stern „Orions Hund“, woraus später die Bezeichnungen „Hundsstern“ und „Hundstage“ für die große Sommerhitze entstanden.

Welche Tipps gibt es rund um die Hundstage?

Sprichwörter und Bauernregeln rund um die Hundstage Hundstage hell und klar zeigen an ein gutes Jahr. Heiße Hundstage prophezeien einen kalten Winter. Sind die Hundstage voll Sonnenschein, wird das Jahr recht fruchtbar sein. Wenn die Hundstage Regen bereiten, kommen alsbald magere Zeiten. Hundstage heiß, bringen dem Bauern viel Schweiß.

Was sind die sogenannten Hundstage?

Die sogenannten Hundstage prophezeien laut einer Bauernregel unter anderem einen langen Winter: „Hundstage heiß, Winter lange weiß.“ Bei der Bezeichnung denken viele zudem an die Hitze im Hochsommer, während derer sich Mensch und Hund oft im Schatten aufhalten – am liebsten, ohne sich zu regen.

Was ist die Zeitangabe für die Hundstage?

Die Zeitangabe für die Hundstage (lateinisch dies caniculares) – 23. Juli bis 23. August – entstand im Römischen Reich. Am Anfang der römischen Königszeit erfolgte der sichtbare heliakische Aufgang von Sirius in Rom am 26. Juli; zu Zeiten von Julius Cäsar im Jahr 46 v. Chr. am 1.

Was sind die Bauernregeln für die Hundstage?

Es gibt verschiedene Bauernregeln rund um die Hundstage, die besagen, dass auf schönes Wetter während der Hundstage ein kalter Winter folgt und regnerisches Wetter eine schlechte Ernte nach sich zieht. Hier einige Beispiele: Zu wenig getrunken?:

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