Was macht man als Supervisor?
1. Die Tätigkeit als Supervisor umfasst die Supervision der Diagnostik und der Therapieplanung, des Behandlungsverlaufs, der Evaluation und der schriftlichen Dokumentationen der Behandlungsstunden (Abschluss- und Fallberichte) und schließt die Fachaufsicht über die su- pervidierten Behandlungsstunden ein.
Wer darf sich Supervisor nennen?
Supervisor nennen darf sich prinzipiell jede Person. Auch Berater oder Beraterin ist als Berufsbezeichnung nicht geschützt.
Was genau ist ein Supervisor?
Supervision (lateinisch für Über-Blick) ist eine Form der Beratung für Mitarbeiter, die zur Reflexion eigenen Handelns anregen sowie Qualität professioneller Arbeit sichern und verbessern soll. Supervisionen werden von einem Supervisor geleitet, der zumeist eine entsprechende Qualifikation oder Zusatzausbildung hat.
Was verdient ein Supervisor pro Stunde?
Gehalt für Supervisor/in in Deutschland
| Deutschland | Durchschnittliches Gehalt | Offene Stellen |
|---|---|---|
| Nürnberg | 48.000 € | Jobs für Nürnberg |
| Bremen | 46.700 € | Jobs für Bremen |
| Frankfurt am Main | 48.300 € | Jobs für Frankfurt am Main |
| Hamburg | 47.500 € | Jobs für Hamburg |
Was macht eine gute Supervision aus?
Es besteht eine hohe Einigkeit der Expertinnen und Experten, dass Supervisoren/Supervisorinnen eine hohe kommunikative, emotionale, soziale und Fachkompetenz/Performanz haben sollten. Gute Supervision zeichnet sich durch eine Aufgaben- und Zielorientierung aus.
Warum Supervisor werden?
Warum Supervision? Supervision trägt dazu bei, die Qualität der beruflichen Tätigkeit zu erhöhen, hilft Konflikte zu lösen, eigene Lösungskompetenzen zu entwickeln und berufsbedingte Belastungen zu reduzieren. Supervision stellt ein wichtiges Instrument effektiver Unternehmens- und Organisationsentwicklung dar.
Was bringt mir eine Supervision?
Die Supervision ist eine Form der Beratung für Mitarbeiter/innen und fördert vor allem die Kommunikation und Gesundheit am Arbeitsplatz. Supervision ist eine professionelle Begleitung durch entsprechend ausgebildete Psychologen, die die Gesundheit der Arbeitnehmer entscheidend unterstützen.
Ist Supervision ein geschützter Begriff?
Supervision ist kein rechtlich geschützter Begriff. Die Deutsche Gesellschaft für Supervision (DGSv) ist heute der anerkannte Dachverband für Supervision in Deutschland und ist europaweit mit anderen Dachverbänden vernetzt.
Was ist Gruppensupervision?
Gruppensupervision ist ein Beratungsformat, in dem eine Kleingruppe von Fachkräften (meist unterschiedlicher Organisationen) über einen längeren Zeitraum berufliche Fragen unter Anleitung eines/einer professionellen Supervisor*in reflektiert.
Wie läuft eine Supervision ab?
Wie ist der Ablauf einer Supervision? Der Ablauf orientiert sich an den Zielen sowie den zu supervisierenden Themen. Auch die Berufssparte ist für den Ablauf entscheidend, denn eine Beratung in einer sozialen Einrichtung läuft anders ab und fokussiert sich auf andere Inhalte als bei einem Team aus dem Finanzsektor.
Was ist das Ziel einer Supervision?
Supervision dient ganz allgemein der Verbesserung beruflicher Arbeit. Sie schafft Reflexionsräume und ermöglicht ein vertieftes Verstehen beruflicher Realität, indem sie eine Situation aus verschiedenen Blickwinkeln und Dimensionen analysiert und erörtert.
Was ist ein Supervisor?
Ein Supervisor ist eine ausgebildete Person, die durch eine bestimmte Form von Beratung – die Supervision – Einzelpersonen, Gruppen oder ganze Organisation, die in einem Arbeitsprozess stehen, bei ihrem beruflichen Handeln berät und ihnen hilft sich zu prüfen, zu verbessern und bestimmt im Voraus gesetzte Ziele zu erreichen.
Wie geht es mit einem Supervisor und seinem Kunden?
Als Supervisand lässt du dich auf die Interaktion mit dem Supervisor ein und reflektierst dadurch dein eigenes berufliches Handeln. Zwischen einem Supervisor und seinen Kunden muss erst einmal ein Vertrauensverhältnis vorliegen, das durch Kommunikation und Wertschätzung entsteht.
Was bist du als Supervisor für die Berufswelt?
Du überblickst als Unbeteiligter die Situation und kannst dadurch erst deine beratende Position erfüllen. Du bist salopp gesagt der Seelsorger für die Berufswelt und hilfst betriebsinterne Konflikte zu lösen. Als Supervisor hast du nur selten eine Ganztagsstelle, sondern arbeitest nebenbei noch in einem anderen Beruf, häufig im Sozialwesen.
Was sind die Voraussetzungen für die Ausbildung zum Supervisor?
Die Grundvoraussetzungen, um Supervisor zu werden, sind recht umfangreich. Die Ausbildung dauert im Vergleich zu anderen Berufen relativ lang. Wenn du die entsprechenden Voraussetzungen erfüllst, kannst du dich entweder in Form eines Masterstudiums an einer Hochschule oder durch eine nebenberufliche Weiterbildung zum Supervisor ausbilden lassen.