Warum unterscheidet das deutsche Recht zwischen ehelichen und unehelichen Kindern?

Warum unterscheidet das deutsche Recht zwischen ehelichen und unehelichen Kindern?

Seit 2011 unterscheidet das deutsche Recht (auch begrifflich) nicht mehr zwischen ehelichen und unehelichen Kindern. Die Begriffe „uneheliches Kind“ und „eheliches Kind“ kommen nur noch in Art. 6 Abs. 5 des Grundgesetzes (GG) vor, weil der Aufwand für eine Verfassungsänderung gescheut worden ist.

Wie verändern sich die Rechte und Pflichten des Kindes gegenüber der Herkunftsfamilie?

Spricht das Familiengericht die Adoption aus, erhält das Kind die rechtliche Stellung eines leiblichen Kindes der Adoptiveltern. Damit verändern sich die verwandtschaftlichen Verhältnisse des Kindes: Im Regelfall erlöschen die Verwandtschaftsverhältnisse sowie die damit verbundenen Rechte und Pflichten des Kindes gegenüber der Herkunftsfamilie.

Was darf zwischen den Ehegatten erlaubt werden?

Zwischen den Ehegatten darf kein enges familiäres Verhältnis bestehen (Inzesttabu). Die Ehegatten dürfen die eheliche Gemeinschaft frei ausgestalten, auch Fernehen sind erlaubt. Jede sexuelle Handlung in der Ehe bedarf der Zustimmung des anderen Ehegatten.

Warum gibt es kein Verwandtschaftsverhältnis zwischen Adoptiv und Herkunftsfamilie?

Zwischen Adoptivkind und Herkunftsfamilie existiert also kein Verwandtschaftsverhältnis mehr. Für die leiblichen Eltern heißt das: Es bestehen keine Rechte und Pflichten mehr gegenüber dem Kind. Die Adoptiveltern bekommen mit der Adoption die volle rechtliche Elternstellung für das Kind.

Was ist das Recht der nichtehelichen Lebensgemeinschaft?

Das Recht der nichtehelichen Lebensgemeinschaft („eheähnliche Gemeinschaft“) wird durch Richterrecht geprägt.

Was ist das Europäische Übereinkommen über die Rechtsstellung der unehelichen Kinder?

Europäisches Übereinkommen über die Rechtsstellung der unehelichen Kinder. Das Europäisches Übereinkommen über die Rechtsstellung der unehelichen Kinder zu Straßburg am 15. Oktober 1975 zielt darauf ab „die Rechtsstellung der unehelichen Kinder zu verbessern“.

Was ist das Erbrecht für nicht verheiratete Kinder?

Rechtslage (© M. Schuppich / fotolia.com) Das oben genannte Gesetz zur erbrechtlichen Gleichstellung nichtehelicher Kinder war der Vorläufer des Kindschaftsrechts von Juli 1998. Hier wurde außer dem Erbrecht für Kinder mit nicht verheirateten Eltern auch das Kindschaftrechtsreformgesetz und das Beistandschaftsgesetz verabschiedet.

Was ist eine Verwandtschaft zu männlichen Kindern?

Ein männliches Kind wird als Sohn, ein weibliches als Tochter bezeichnet. Zu den Kindern besteht eine Verwandtschaft ersten Grades. Auch Adoptivkinder gelten als verwandt, während die rechtliche Verwandtschaft zu den leiblichen Eltern durch eine Adoption grundsätzlich aufgehoben wird (nur das Ehe- oder Lebenspartnerschaftsverbot bleibt bestehen).

Was ist das Erbrecht bei unverheirateten Paaren?

Das Erbrecht muss bei unverheirateten Paaren mit Kind. Nichteheliche und eheliche Kinder haben seit einiger Zeit die gleichen Voraussetzungen, wenn es um das Erbrecht geht. Heute sind Kinder von unverheirateten Eltern voll erbberechtigt, währen sie früher nur einen sogenannten Erb-Ersatzanspruch hatten.

Was ist ein Kind im Strafgesetzbuch?

Das Strafgesetzbuch, definiert ein Kind im Sinne dieses Kodex als eine Person, die das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Nach dem Jugendgerichtsgesetz ist ein Minderjähriger eine Person, deren Alter zum Zeitpunkt der Straftat zwischen 14 und 18 Jahren lag. Bis 18 Jahren gelten Personen als Kinder.

Kann die Ehelichkeit nach erfolgreicher Anfechtung beseitigt werden?

Die Ehelichkeit kann unter bestimmten Voraussetzungen nach erfolgreicher Anfechtung auf Grund gerichtlicher Feststellung beseitigt oder auch überhaupt erst durch Legitimation erlangt werden. (§§ 1591 ff. BGB).

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