Krypto-Fonds – jetzt auf den Trend aufsteigen?

Krypto-Fonds oder besser gesagt Krypto-ETCs sind in der Investmentbranche derzeit in aller Munde. Praktisch jede Woche wird von den Investmentgesellschaften zu irgendeiner Krypto-Währung ein neuer Fonds aufgelegt. Doch was sind Krypto-Fonds beziehungsweise Krypto-ETCs eigentlich genau und wie funktionieren sie? Lohnt es sich, auf den Trend aufzuspringen?

 Nicht mit ETFs verwechseln

 Krypto-ETCs werden häufig mit ETCs auf Kryptowährungen verwechselt. Das stimmt so jedoch nicht. Der Grund ist, dass Krypto-Fonds bislang in der Praxis immer nur in eine einzige Kryptowährung wie den Bitcoin, Ethereum, Solana oder Dogecoin also jeweils nur in ein einziges Asset investieren. Bei Reviewsbird.de finden sich Reviews und Bewertungen zu Online Brokern, bei denen Anteile an Krypto ETC und andere Derivate auf Krypto-Währungen gehandelt werden können.

Ein Fonds, der nur in Dollar investieren würde, wäre ein ähnliches Konstrukt. Die bei den ETFs vorhandene Risikostreuung, die dadurch gegeben ist, dass in alle oder zumindest die wichtigsten Werte eines Index investiert wird, ist damit nicht gegeben. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin hat deshalb untersagt, dass solche Fonds mit nur einem oder sehr wenigen Assets ETFs genannt werden dürfen, um eine Täuschung von Anlegern zu vermeiden.

Hohe Volatilität – nichts für schwache Nerven

Kryptowährungen wie der Bitcoin zeichnen sich bislang vor allem dadurch aus, dass sie eine sehr hohe Volatilität besitzen. Eine hohe Volatilität bedeutet, dass es innerhalb kurzer Zeit zu extremen Kursausbrüchen nach oben oder auch nach unten kommen kann. Sie beinhalten also ein gegenüber den meisten Aktien ein sehr viel höheres Risiko. Wenn nun ein Krypto-ETC in nur eine Krypto-Währung investiert, können die Schwankungen der Krypto-Währung nicht von anderen abgemildert werden.

Die Volatilität der Krypto-Währung wird also eins zu eins übernommen, was die Anteile an Krypto-ETCs ebenfalls zu hoch riskanten Investments macht. Für den Aufbau einer Altersvorsorge eignen sich Krypto-ETCs daher nicht. Sie sind, ganz im Gegenteil, nur etwas für spekulative Anleger.

Welche Vor- und Nachteile bieten Krypto-Fonds?

Einer der wichtigsten Vorteile von Krypto-Fonds ist, dass Anleger mit ihnen sehr einfach von den Kursbewegungen einer Krypto-Währung profitieren können, ohne dabei den betreffenden Coin selbst kaufen zu müssen. Umgekehrt kaufen die Krypto-Fonds die zugrunde gelegte Krypto-Währung in der Regel tatsächlich und hinterlegen sie bei einer Verwahrstelle.

Die ausgegebenen Anteile beinhalten für den Anleger das verbriefte Recht, auf Wunsch die Krypto-Währung übertragen zu kommen. In der Regel wird davon jedoch kein Gebrauch gemacht, sondern es werden, wenn Gewinne mitgenommen oder Verluste begrenzt werden sollen, die Anteile an den ETC zurückgegeben.

Die Transaktionskosten für den Kauf der Anteile an den Krypto-ETCs sind in der Regel etwas günstiger als beim Kauf der Krypto-Währung über eine der Handelsplattformen für Krypto-Währungen. Dar Risiko, die Krypto-Währung bei einem Hackerangriff oder Verlust des Datenträgers zu verlieren, wird auf den ETC beziehungsweise die Verwahrstelle abgewälzt, die sich entsprechend dagegen sichern müssen.

Neben der hohen Volatilität und dem damit verbundenen hohen Risiko besteht ein Nachteil darin, dass nur von steigenden Kursen profitiert werden kann. Short ETCs zur Kursabsicherung oder zur Spekulation auf fallende Kurse sind noch sehr rar gesät.

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